Paice + Tribute Bands

      Mit Malte Burkert und Frank Pané hat Ian Paice zwei tolle Musiker an Board.
      Vielleicht der beste Gitarrist und der beste Bassist, den sie hatten.
      Paul Morris habe ich 20 Jahre nicht gesehen (damals fan ich ihn schwach) und mag mir daher kein Urteil erlauben.

      Die Songs sind für sich alleine schon Stimmungsgaranten.

      Die große Schwach- bzw. "Wackel-Punkt" ist Robin T. Walsh.
      Er ist ein guter Performer und Frontmann, der weiß, wie man mit dem Publikum umgeht. Dazu kommt vom Gehabe, Aussehen und Bewegung her eine große Ähnlichkeit mit Gillan. Wenn er wirklich einen guten Tag hat, was selten ist, kann er gerade die Gillan-Sachen auch sehr gut singen.
      Die Mark III sachen sind nicht ganz sein Ding.
      Aber zum einen krächzt er meistens, statt zu singen - weil (u.a.) auch seine Stimme nicht jünger wird. Zum zweiten merkt man ihn leider auch seine Affektiert-. und Borniertheit auf der Bühne an. Er kommt einfach nicht ehrlich, nicht authentisch rüber. Mehr so à la "ich bin der Größte".

      Aber: wie schon oben erwähnt lohnt sich ein Purpendicular-Konzert schon wegen den Songs, und wegen den Musikern Paice, Pané, Burkert anzusehen. Anders als Demon's Eye und Purple Rising spielen sie auch Songs aus der Morse-Ära.
      Nicht nur deshalb ziehe ich beide erwähnte Tribute Bands Purpendicualr vor. Der Gesamteindruck sit einfach besser.



      ...I See A RAINBOW Rising...
      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kalle“ ()

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