Shop till you drop

      hst.net schrieb:

      Wenn du dann aber mit Insidern sprichst, die werden dir dann bestätigen, dass auch bei trockenen und hochwertigen Weinen nichts mehr ohne Chemie gemacht wird.
      Einen reinen Naturwein musst du dann selbst vergären. So hatte das früher jeder Wengerter - aber geschmacklich will das heute keiner mehr haben.
      Natürlich wird auch bei hochwertigen Weinen Chemie eingesetzt, zum Beispiel Schwefel, aber das Ausgangsmaterial hat doch noch an einem Weinstock im "Wingert" gehangen. Das Ideal eines Winzers, der wirklich eine Idee von seinem Wein hat, ist es, möglichst viel von dem Potential in die Flasche, das die Natur den Reben im jeweiligen Jahr mitgegeben hat. 100 % sind eine nicht einlösbare Illusion, aber nahe an 100 % ist schon möglich - und das ist ganz ohne anorganische Chemie nicht möglich. Schließlich ist die Verwandlung von Rebsaft in Wein auch ein (organisch) chemischer Prozess: Zucker wird in Alkohol umgewandelt mittels Hefe. Drink on! nainallig