Stuttgart ist immer eine Reise wert !

      Stuttgart ist immer eine Reise wert !

      Hallo zusammen,
      leider ist das Stuttgarter Konzert schon wieder Geschichte - bleibt zu hoffen, dass ich nochmal die Gelegenheit bekomme die Herren live zu sehen.
      Aber jetzt mal von vorne:
      Die Reise von Heilbronn nach Stuttgart in die Schleyerhalle wäre eigentlich in einer knappen Stunde zu schaffen...... eigentlich. :666:
      Die Autobahn war noch leicht zu überbrücken aber die Strecke von Autobahn bis Pragsattel war dann elend zäh - nur so zum Verständnis: 1 km Strecke - 1 Stunde Fahrzeit - Glückwunsch an die Ampelprogrammierer :flora: .
      Nachdem wir dann gegen 19.30 Uhr in der Halle waren konnten wir noch einen ganz guten Platz knapp hinter der Absperrung vom Luxus Circle - (Auf den Aufpreis habe ich verzichtet) ergattern, da der Rest der Gemeinde wohl auch mit deutlich längeren Anreisezeiten als geplant zu kämpfen hatten.
      Der Vorteil war dann natürlich dass nach nur ca. 30 min Stehen bereits die Vorgruppe angefangen hat. So im Nachhinein stellt man fest, dass in meiner Altersklasse das Sitzen im Auto bei Stau doch etwas bequemer ist, als das Stehen in der Halle.
      Monstertruck war von Anfang an für eine Vorband sehr gut abgemischt und machte einen Superjob. Da ich mir vor kurzem eine CD der Herren gegönnt hatte, waren mir die Lieder größtenteils bekannt. Die Stimmung war entsprechen gut.
      Nach gut 40 min war leider schon Schluss - eine Zugabe hätte man noch vertragen können.
      10 min nach 21 Uhr kamen dann unsere Herren von DP auf die Bühne. Die Setlist war identisch mit den vorherigen Konzerten. Der Sound war von Anfang an nahezu perfekt. War es bei den letzten Schleyerhallenkonzerten Lautstärketechnisch eher etwas leiser eingestellt, haben sie dieses Mal im laufe des Abends den Pegel doch deutlich in die Höhe geschraubt. Es war aber nie unangenehm oder übersteuert. Ein absolut transparenter Mix mit unheimlich Power. Die Videoleinwände haben das Geschehen nahezu in Echtzeit übertragen - da war bei den letzten Touren noch eine deutliche Latenz zu sehen. Auch die Projektionen war deutlich besser und ausgereifter als bei den letzten malen. - Echt klasse !
      Musikalisch haben mich die Herren ein weiteres Mal mehr als begeistert. Deep Purple ist und bleibt die Referenz in Sachen Rockmusik und Musikalität. Keinerlei Schwächen von keinem der Akteure. Am meisten beeindruckt mich da immer wieder Ian Gillan. Waren die Schreie in der Vergangenheit eher gequält war er stimmlich perfekt drauf. Die neuen Songs kamen auch Super rüber.
      Ich hoffe dass ich nochmal die Gelegenheit habe ein ein DP Konzert zu besuchen - Nach Good Bye hat das keineswegs geklungen !
      Gruss Hans-Jürgen :res: :res: :res:

      hst.net schrieb:


      Ich hoffe dass ich nochmal die Gelegenheit habe ein ein DP Konzert zu besuchen - Nach Good Bye hat das keineswegs geklungen !
      Gruss Hans-Jürgen :res: :res: :res:

      ​Denn wie es der Zufall so will, steht im kommenden Jahr das Jubiläum zum fünfzigjährigen Bestehen der 1968 gegründeten Band an. Das wäre doch ein schöner Anlass, endlich mal wieder auf Tour zu gehen.

      stuttgarter-nachrichten.de/inh…75-9b4b-e40434dc7622.html
      keep the freak flag flying!
      Die Stuttgarter Nachrichten bieten geradezu exemplarisch das an, was dafür gesorgt hat, dass der Journalistenstand in der nach unten offenen Beliebtheitsskala der verschiedenen Berufe sehr weit unten anzusiedeln ist (die Krume der Erdoberfläche liegt deutlich darüber!). Und der Schreiberling, der dieses verbrochen hat, bedient sich eines billigen Taschenspielertricks, um seiner eigenen Eitelkeit mal richtig Luft zu verschaffen: Die Band wird systematisch schlecht geschrieben mit Etikettierungen wie alles in Routine erstarrt, überraschungsarm, zu wenige instrumentale Eskapaden​ etc. pp. Natürlich nennt der Herr Schreiber keine Band, die es besser macht (wie sollte er die auch finden??). Und so verschafft er sich in seiner unendlichen Selbstverliebtheit den Heldenstatus dessen, der alles besser weiß, besser kann usw., der analytisch wie ein Mediengott über den Dingen steht. Fazit: Deep Purple sind in der Mittelmäßigkeit ihrer eigenen Routine erstarrt, aber er, der Journalist, leuchtet im strahlenden Licht des Aufklärers, der dies nun 'schonungslos' der geneigten Leserschaft mitgeteilt hat.
      ​Lieber Schreiberling: Ich ziehe mein eigenes Fazit mit zwei feststehenden Tatsachen: 1. Deep Purple werden im kommenden Jahr ein einzigartiges 50. Bandjubiläum begehen und damit Millionen von Fans noch einmal begeistern - als große Künstler in all dieser Zeit. 2. Sie, lieber Schreiberling, werden nie Ihr 50. Schreiberlingsjubiläum feiern können - und es wird nicht mal 10 Leute geben, die das traurig finden. :closed: Rock on! nainallig
      Es ist doch immer das Gleiche, wenn Steve zu viele Soli spielt, wird gemeckert, er käme an Blackmore niemals heran und sollte es lassen ihn zu kopieren. Wenn Steve zu wenige Soli spielt (aus gutem Grund), dann wird gemeckert, dass Deep Purple doch ursprünglich bekannt für ihre instrumentalen Eskapaden waren und dass Steve sich dieser Rolle gefälligst unterordnen soll.
      Ich fand's genau richtig in Frankfurt.
      Viele Grüsse, Jonas 8)
      Was der Kollege da rausgehauen hat, nennt sich unter deresgleichen "Qualitätsjournalismus" .
      Schon der erste Satz ist mal falsch. Dem wäre so, wenn das letzte DP Konzert in den 80gern gewesen wäre und nicht letztes Jahr.
      Wir leben keineswegs nur in den Erinnerungen sondern im Hier und jetzt !
      Was stellt sich der Superwisser denn vor ? Wie soll man denn ein Programm gestalten, wenn man ca. 100 min Zeit hat und knapp 200 Songs im
      Repertoire hat. Dass so ein Programm immer aus ein paar aktuellen und aus einer Auswahl von Bekanntem gestaltet wird ist ja
      wahrlich keine Neuigkeit und ist wahrscheinlich über alle Genres der Musik ähnlich oder gleich.
      Wenn er da Parallelen zu DP Berichten in der Vergangenheit findet, ist das ja an Scharfsinn kaum zu toppen ! :crazy:
      Wenn er noch Berichte von anderen Bands verifiziert hätte, dann wäre ihm vielleicht ein Licht aufgegangen und
      er wäre selbst draufgekommen, daß Selbstverständlichkeiten nicht zwingend den Weg in aktuelle Konzertberichte finden müssten !
      Wahrscheinlich ist er einer der Wenigen die in der Vergangenheit leben und da letzte, ihm bekannte DP Konzert hat er wahrscheinlich
      auf der allseits bekannten made in Japan gehört. Ja, ich bin mir sicher, dass die meisten der 7500 Zuschauer auf 30 minuten Songs
      mit unendlichen Instrumentalduellen gewartet haben ! :cool:
      Ich gehöre da nicht dazu und fand deshalb wie schon oben beschrieben das Konzert sehr ausgewogen.
      Übrigens hatte Roger entgegen seiner Empfindung doch sein Bass solo gespielt. Wenn ich da in meinen Erinnerungen krame, gab es früher
      nie Bass solos...
      Gruss Hans-Jürgen
      Grundsätzlich sollte man Konzertberichte der Tagespresse (ob Provinz oder pseudo-ambitioniert wie Kaliber Stuttgarter Zeitung oder auch FAZ etc.) nicht ernst nehmen. Meistens sind die Schreiber weder informiert noch inspiriert, sehr oft verfolgen sie gar nicht das Konzert und überprüfen nur, ob der vorgefertigte Bericht in etwa mit dem Konzert übereinstimmt. Für den informierten Kenner also in der Regel bestenfalls wertlos, schlimmstenfalls ärgerlich. So auch die Artikel aus Stuttgart. Umso bemerkenswerter ist, dass dieses Jahr durchgängig die Berichterstattung wohlwollend bis euphorisch ist. Für mich Beweis dafür, dass Purple, diesmal a) noch besser als die letzten Jahre sind und b) sich das Meinungsbild über Deep Purple die letzten Jahre massiv gewandelt hat. Wo die selbsternannte Musikpresse Jahrzehnte auf die Band einprügelte, findet sich jetzt nur noch Lob (bestes Beispiel: Rolling Stone). Der jahrzehntelange Fan kann sich nur wundern und denken: Fahrt zur Hölle!

      Rising 76 schrieb:

      Hier noch ein toller ( je nach Sichtweise) Bericht aus Schduargard :

      gig-blog.net/2017/06/16/deep-p…-schleyerhalle-stuttgart/


      Also, ich glaube hier eher, das die Herren Jens Henrik und Fotograf Micha das Konzert überhaupt nicht gesehen haben.
      Die beiden werden sich wohl eher den ganzen Abend im "Schlampazius" den Kopf darüber zerbrochen haben, wie sie am besten einen reißerischen Negativartikel zu Werke bringen.

      Naja, wie schon weiter oben angeklungen: Schreiberlinge ohne Ahnung und Wissen, von irgendwelcher Recherche ganz zu schweigen.

      Purple Greetings,
      Lutz
      Oh man,
      was für ein peinliches unmotiviertes Gelabere in diesem Stuttgarter Bericht.
      Würde Jon noch leben, er würde beiden Gestalten mit seinen Drum-Sticks eine überbraten..... Oh wie peinlich..... (Jon Lord der große Drummer) :lol2:

      Aber so etwas muss es leider geben, jedem seine Meinung, meine ist es jedoch nicht....
      Deep, deeper.... deepest-purple... :thumbup:

      Zum Thema vorgefertigte Berichte von Qualitätsjournalisten fällt mir das peinliche Malheur eines Schreiberlinges vom "Schwarzwälder Bote" vom Juli letzten Jahres ein:
      Beim Rock of Ages -Festival 2016 in Seebronn sollte am Sonntag, den 31.07.2016 Kim Wilde als Headliner das Festival beschliessen; aufgrund eines Unfalls nachmittags auf dem Stuttgarter Flughafen konnte dort für eine Weile keine Maschine mehr landen und so konnte Kim Wilde & Crew ihren Flieger in London nicht besteigen , daher wurde der
      Auftritt notgedrungen abgesagt. Dies schien dem Pressefuzzi vom "Schwarzwälder Bote" aber wohl entgangen zu sein, hinderte es ihn nicht Montagfrüh von einem tollen
      Gig von Kim Wilde mit allen Hits und jeder Menge Frauenpower zu schwärmen . Ich habe diesen Bericht online gelesen und konnte über so viel Dummdreistigkeit nur den Kopf schütteln, erst Stunden später wurde er wohl darauf aufmerksam gemacht und hat seinen Artikel, den er wohl schon vor seinem wohlverdienten Wochenende verfasst hatte, korrigiert. Hier ist die Story auf dem BYH-Forum nochmal zum Nachlesen:
      forum.bang-your-head.de/wbb2/thread.php?threadid=3545&page=6

      Neu

      Rising 76 schrieb:

      besteigen , daher wurde der
      Auftritt notgedrungen abgesagt. Dies schien dem Pressefuzzi vom "Schwarzwälder Bote" aber wohl entgangen zu sein, hinderte es ihn nicht Montagfrüh von einem tollen
      Gig von Kim Wilde mit allen Hits und jeder Menge Frauenpower zu schwärmen . Ich habe diesen Bericht online gelesen und konnte über so viel Dummdreistigkeit nur den Kopf schütteln, erst Stunden später wurde er wohl darauf aufmerksam gemacht und hat seinen Artikel, den er wohl schon vor seinem wohlverdienten Wochenende verfasst hatte, korrigiert. Hier ist die Story auf dem BYH-Forum nochmal zum Nachlesen


      Ein wenig kann ich den "Journalisten" verstehen. Vor etwa 20 Jahren habe ich Ähnliches auch schon mal gemacht. Damals wohnte ich in Ingelheim am Rhein und war Mitglied des "Pool Billard Clubs (PBC) Ingelheim". Irgendwann im Frühsommer 1997 richtete der PBC ein Pool-Billard-Turnier aus, an dem ich aber leider aus terminlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Weil ich aber schon vorher die Mainzer "Allgemeine Zeitung" auf den Verein aufmerksam gemacht hatte und weil einige Vereinsfreunde der urkomischen Meinung waren, ich könne ganz gut schreiben, baten sie mich, einen Bericht über das Turnier für die Zeitung zu verfassen. Also ließ ich mich über die Partien, über Sieger und Verlierer informieren, griff ein wenig in den immer bereitliegenden Topf für Dramaturgie und schrieb mit dieser Mischung einen Artikel. Die Allgemeine Zeitung druckte ihn in Gänze und wortwörtlich ab - also hatte ich meinen Job gar nicht so schlecht gemacht, gelle? Rock on! nainallig