Glenn Hughes Solo 2018

      Schade mit Rudy. :crazy:

      Der Text ist anscheinend von jemanden der Hughes nicht mag....
      Und das, was er über Deep Puple Mark III/IV schreibt ist auch völlig daneben.

      Ja, das Highway Star Video habe ich oben nchträglich hinzugefügt, leider in wesentlich schlechterer Qualität als das gigantische Mistreatetd. Allein das Basspiel ist schon irre.

      Wir sehen uns.

      Kalle



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      Ein blindes Huhn trinkt auch mal 'n Korn, heißt es im Volksmund - und schon sind wir im Bilde bezüglich des -äh! - Journalisten der bz. Wenn aber dieser "Journalist" nicht nur blind, sondern zumindest im metaphorischen Sinne auch taub ist, stellt sich die Frage, warum er in dieser Zeitung derart hanebüchenen Unfug schreiben darf. Für mich ein neuerlicher Beweis, dass unsere Gegenwart zunehmend von postaufklärerischen Postulaten bestimmt wird. Und das geht stets so: Zunächst schaltet man mal seinen Verstand aus, dann verschluckt man eine Fliege, um wenigstens die Illusion zu besitzen, über Verstand im Bauch zu verfügen und mit diesen Insignien ausgestattet belästigt man dann die Öffentlichkeit, die sich (betrachtet man mal die letzten Wahlergebnisse) leider auch immer weiter von den Errungenschaften der Aufklärung entfernt. Eigentlich müssten Tausende von Lesern Leserbriefe des Inhalts "Was Sie da über Glenn Hughes schreiben, ist ein stinkendes Stück Scheiße!" an den Zeitungsverlag schreiben.

      ​Leider kann ich mir zurzeit das Konzert mit Glenn Hughes nicht leisten, sonst stünde ich mit Sicherheit auf der Matte. Rock on! nainallig

      missusuniverse schrieb:

      Wieder mal ein schreibender Dösbaddel, der von Nix Ahnung hat.


      Das ist wirklich ein Dösbaddel, dieser Schreiberling...
      Ich war gestern Abend im Berliner Admiralspalast dabei und fand es einfach nur klasse!
      Es war mein erstes Konzert mit Glenn Hughes und jeden Euro wert, ok ganz so preiswert war es mit 86 Euro nicht, vielleicht war dies auch ein Grund, warum doch viele Plätze unbesetzt blieben. Der Admiralspalast ist wie ein Theater aufgebaut, das bedeutet, nur Sitzplätze im Parkett.
      Es ging pünktlich ohne Vorband, was nicht unbedingt ein Nachteil sein muss, mit "Stormbringer" los. Ich bin immer noch hin und weg, wie macht der Mann dies. Die Stimme ist der Hammer! So hoch, klar und kraftvoll, unbeschreiblich. Zwei Stunden mit den Liedern von MK 3 und 4, am Ende gab es dann noch "Smoke", hier hat er den Refrain dem Publikum überlassen und als Zugabe wurde außer "Burn" dann noch "Highway Star" gespielt. Meine Favoriten aus dieser Ära "You Keep on Moving" und "Mistreated" wurden gespielt und waren für mich auch die Highlights in einem herausragendem Konzert. Glenn hat viel mit dem Publikum gesprochen und kam äußerst sympathisch rüber. Seine Mitmusiker hatten alle ihre Solis und ja, sie sind eine echt gute Band.
      Freut euch auf heute Abend und genießt es!

      Tute schrieb:


      Freut euch auf heute Abend und genießt es!

      Herzlichen Dank für Deinen Bericht, leider kann ich Dir nicht drei Likes geben! :2up:

      Klar freue ich mich schon wie Bolle und genießen werde ich es auch, zum ich Glenn schon vor dem Konzert treffen werde. Ich konnte es nicht lassen, mir wieder ein VIP Ticket zu besorgen... :pooo:

      Die Schreiberlinge von der WELT haben jedenfalls mehr Geschmack.

      ​Mögen Nebel- und Windmaschinen auf Hochtouren laufen, wenn Glenn Hughes in der Hamburger Fabrik die besten Zeiten des Classic Rock wieder aufleben lässt!


      welt.de/print/die_welt/hamburg…rrist-mit-neuer-Show.html
      keep the freak flag flying!
      Endlich komme ich dazu, eine kleine Kritik zum Hamburg Konzert von Glenn zu schreiben.

      Schade, Yvonne, dass wir uns nur kurz gesehen haben. Ich war zwar noch einige Zeit da (beim Merchandise), aber irgendwie warst Du auf einmal verschwunden. Aber danke für die Glenn-Widmung für's Board.

      Zunächst einmal es war proppevoll - und absolut gerechtfertigt. Ich habe eine sehr gute Audio-Aufnahme bekommen. Wer will kann sich bei mir melden.

      Die Setliste:

      Setlist: [117:49 Min.]
      01. Intro (Tape from CalJam)
      02. Stormbringer
      03. Might Just Take Your Life
      04. Sail Away
      05. Gettin' Tighter (incl. Dance To The Rock'nRoll)
      06. You Keep On Moving
      07. You Fool No One (Cal-Jam-Jam 29 Minuten!!!!)
      a. Keyboard Solo
      b. You Fool No One
      c. Guitar Solo
      d. Ritchie's Blues (mit Gesang)
      e. High Ball Shooter (short)
      f. You Fool No One (reprise)
      g. Drum Solo
      h. You Fool No One (reprise II)
      08. Mistreated
      09. Smoke On The Water > Georgia On My Mind
      Zugaben:
      10. Burn
      11. Highway Star

      Line Up:
      Glenn Hughes - Bass, Lead Vocals
      Jesper Bo 'Jay Boe' Hansen - Keyboards, Backing Vocals
      Søren Andersen - Guitar, Backing Vocals
      Ashley Sheehan - Drums and Cowbell
      + "Der Roadie" - Bass bei Highway Star.

      Die Stimmung in Hamburg war unbeschreiblich gut!

      Natürlich ist es irgendwo eine Tribute-Band - aber das sollte es ja auch sein. Glenn wollte seiner alten Band Tribut zollen. Und was für ein Tribut!

      Die Setliste fand ich richtig gut - vor allen Dingen, weil die Songs lang gespielt wurden!!
      Höhepunkt für mich "Gettin Tighter / Dance to The Rock'n'Roll" sowieso einer meiner Lieblingssongs von DP überhaupt! Tolle Version mit wahnsinnigen Bassläufen.
      Ebenfalls gigantisch "You Fool No One" wie live 1974 gespielt in einer fast 30 minütigen Jamsession. Wo gibt es das noch. Mit Solos von allen und viel Spaß.

      Für mich hätte es die beiden Mark II Songs nicht gebraucht - aber die muss er wohl spielen, wenn es als DP Tribute angekündigt ist. "Highway Star" (mit dem Roadie am Bass, nette Geste) war für mich auch der schwächste Song. "Smoke" wurde in der Mark II Version - also Strophen 1, 2, 1 - gespielt.
      Das "Georgia" war für mich allerdings gigantisch. Aber das hätte sicherlich nicht jedem gefallen. Ich mag's.

      Da kommen wir auch schon zu Stimme:
      Glenn singt mit seinen 67 Jahren immer noch so gut wie eh und je und sicherlich besser als bei Purple 1973-76.
      Coverdale's Parts hat er meist etwas tiefer gesungen, aber bei einigen Teilen von "Mistreated" und "Georgia" hat er in den höchsten Kopfnoten gesungen. Allerdings hat er die souligen "gejaulten" (wie böse Zungen sagen) Parts weggelassen. Es war einfach nur extrem hoch. Aber eben nur an ganz wenigen Stellen - er kann es aber noch und ich mag's.
      Und er trifft dabei, anders als der Sänger einer anderen Gruppe die in der 70ern "in" war, die Töne. Es war hohes Singen, kein Kreischen. Großartig.
      An eigen Stellen (z B. am Ende von "Mistreated"), hat er richtig dreckigen Dampf abgelassen (wütend und laut). Das war beeindruckend.

      Ebenfalls beeindruckt hat mich sein Bassspiel. Es ist das dritte Lead-Instrument in der Gruppe und bei dere guten Stimme vergisst man schnell, was für ein begnadeter Bassist Glenn ist. Es macht einfach Spaß ihm zuzusehen und zuzuhören.

      Der Keyboarder hat einen schönen Hammond Sound (mit Lesley). Seine Solo war sehr dem 1974 Jon-Lord-Solos angepasst und hatte auch eine Interpretation von "Hava Nagila". Auch hat er das Isntrument mit den Knien bearbeitet. Natürlich wurde auch ein Synth benutzt.

      Der Gitarrist war eher unauffällig, was aber auch vielleicht daran lag, dass er in der Fabrik hinter einem Holzpfeiler stand und von meinem Standpunkt aus (5. Reihe) kaum zu sehen war. Jedenfalls hat er sich wohltuend nicht in der Vordergrund gespielt, aber auch nicht kopiert (auch wenn natürlich Soloteile in "Burn" und "Highway Star" authentisch sein müssen). Wirkte eher schüchtern.

      Der Drummer ist etwas Besonders. Ich weiß gar nicht, wie ich es beschreiben soll. Stilistisch irgendwo zwischen Bill Ward, Ian Paice und Cozy Powell, mit einem ganz klienen Ludwig-Drumset. Showmäßig eine Mischung aus Tony Ashton (Mütze, Bart) und Pete York. Mit vielen akrobatischen Einlagen. Eine kleine Show für sich. Hat mir gefallen.

      Man muss aber sagen, dass es ein Glenn-Show war. Er ließ seinen Mitspielern Freiraum, aber das Augenmerk lag eindeutig auf Glenn. Ein Top-Frontmann.

      Tolle Ansagen, sehr amerikanisch. Widmung an Hamburg und an Tommy Bolin. Von Beginn an hatte Glenn das Publikum mit emotionalen und ausladenden Gesten im Griff.
      Ich habe selten ein Konzert mit so einer tollen Stimmung erlebt. Das Publikum war außer Rand und Band. Hätte ich Hamburg gar nicht zugetraut.

      Glenn hat für nächstes Jahr angekündigt, zweimal nach Deutschland und Hamburg zu kommen. was immer das heißt (Solo und BCC?). Ich jedenfalls würde mir einmal eine Tommy Bolin Gedächtnisshow wünschen, mit der kompletten "Come Taste the Band" und "Teaser"-Auszügen.

      Wenn mit etwas gefehlt hat, dann vielleicht eine Ballade wie "Holy Man" odeer "This Time Around".

      Eine der beeindruckensten Shows, sie ich gesehen hatte. Sehr 70's.
      Wenn Ihr die Möglichkeit habt, geht hin.

      Kalle

      Hier noch eige gute Review von "Witchy Nightmare" in Englisch.

      bdeeppurplefanforum.runboard.com/t19272,offset=70




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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kalle“ ()

      Na, bei dieser kurzen Kritik :D muss ich wohl nicht mehr viel beitragen.

      Ja, wirklich schade, Kalle, dass wir uns nur so kurz gesehen haben. Ich dachte, Ihr wart schon aufgebrochen und bin leider nicht auf die Idee gekommen, beim Merch zu gucken.

      Die Fabrik war proppenvoll und hat wirklich gebebt. Wieso sollen die Hamburger denn nicht außer Rand und Band sein können? Du hättest uns mal bei Whitesnake und Slade im Audimax erleben sollen. :hb:
      Jedesmal, wenn ich Glenn sehe, finde ich ihn besser und besser. Auch Søren Andersen hat mir diesmal viel besser gefallen, als schüchtern würde ich ihn aber nicht bezeichnen. Aufgrund der Pfeiler haben die Gitarristen in der Fabrik wirklich die Arschkarte (siehe Simon McBride). Der "Roadie" bei Highway Star ist Glenn Bass Tech.
      Enorm finde ich mittlerweile Jesper. Je länger er mit Glenn unterwegs ist, desto mehr kommt er aus sich raus. So hat er letztes Jahr in Bochum nicht gespielt.

      Glenn hatte übrigens ziemlich viel Stoppeln im Gesicht, was man auf der Bühne natürlich nicht sehen kann. Er versicherte mir aber, dass er sich keinen Bart wachsen lässt (steht ihm auch nicht). Wenn er auf Tour ist, rasiert er sich nur alle drei Tage.

      Zwei Videos aus HH



      Der Drummer hatte nur 48 Stunden Zeit, um sein Pensum zu lernen. Er ist kein DP Fan und kannte nur SOTW. Daher finde ich seine Leistung enorm, was er hier unter Beweis stellt.

      Bilder
      • Soundcheck.jpg

        338,52 kB, 810×1.080, 106 mal angesehen
      keep the freak flag flying!

      Kalle schrieb:


      Das Publikum war außer Rand und Band.

      Aber nicht Alle!
      Ich habe mich diesmal nicht in die ersten Reihen gequetscht, es war mir zu voll. Und ich brauchte Platz zum grooven.
      Eine Zeitlang stand ein Pärchen vor mir, um die 40 vielleicht, eng umschlungen, unbeweglich, definitiv keine Purple Fans. Sie hat sich ab und zu verwirrt umgesehen, wahrscheinlich haben sie die zuckenden Leiber um sie herum verschreckt. :D Ich fand das lustig.

      Weniger schön war eine Begebenheit beim M&G. Da war ein Pole dabei, der hat Glenn fürs Foto einen großen Zettel mit dem Wort "konstytucja" (Verfassung) in die Hand gedrückt. :pl:
      Glenn lächelte etwas gequält und fühlte sich sichtlich unwohl dabei. Während der Typ immer weiter auf ihn einquatschte, sagte er immer wieder "I don't understand this". Bis sein Manager ihm sagte "If you don't feel comfortable with it, don't do it".
      Wenn Carl es ihm nicht gesagt hätte, wäre ich zu Glenn hingegangen und hätte ihn darauf aufmerksam gemacht, dass er damit womöglich ein politisches Statement abgibt.

      Was weiß denn schon ein Künstler, der in Amerika lebt und alle paar Tage in einem anderen Land ist, wie die derzeitige politische Lage in Polen oder Europa ist.
      Und man weiß ja nie, wo so ein Foto mal landen kann. Solche Leute nerven einfach. :thumbdown:
      keep the freak flag flying!

      missusuniverse schrieb:

      Die Pressemitteilung ist hinsichtlich des Drummers natürlich nicht mehr aktuell, aber woher soll die Fabrik das auch wissen.
      Natürlich sehen wir uns wieder, Kalle, Rudy wirst Du sicher nicht treffen. Er hatte mit Glenn und DC noch nie was am Hut.
      Außerdem maulte er letztes Jahr beim Konzert von Don rum, dass DP sowieso nicht mehr das wären, was sie mal waren, er geht jedenfalls nicht mehr zu den Konzerten.
      Einerseits hat mich das gewundert, bei den vielen Touren, die er in allen möglichen Ländern mitgemacht hat.
      Andererseits weiß ich ja, dass er Ende 2015 mit seiner neuen Freundin zusammen gezogen ist, und die mag DP nicht.
      Diese Einstellung finde ich unfair. Wenn sich die persönlichen Lebensumstände und Interessen ändern, dann soll man dazu stehen und nicht die Band schlecht machen.


      Jetzt muss ich mich doch noch mal hier einklinken und ein paar Sachen richtig stellen.
      Yvonne, ja es stimmt, ich habe mit Glenn und Coverdale nicht viel am Hut aber
      • Ich habe beim Konzert von Don in Hamburg nicht rum gemault sondern meine Meinung gesagt(Ich wusste nicht, das meine Meinung mit Deiner konform sein muss, eine ähnliche demokratische Ansicht hatten wir hier schon mal bei ehemaligen Administratoren). Im übrigen stehe ich immer noch dazu, das in meinen Augen Deep Purple nicht mehr live das sind was sie noch vor 4-5 Jahren oder noch länger her, waren.
      • Nur weil ich Deep Purple auch in anderen Ländern gesehen habe, darf ich deshalb nicht irgendwann mal zu dem Schluss kommen, das das dargebotene nicht mehr in meinen Augen qulitativ an das herankommt, was eben paar jahre vorher noch war? muss ich nur um Dich nicht zu verwundern weiter durch die Welt reisen und Konzerte anschauen? Finde ich jetzt eine Interessante Einstellung von Dir.
      • Ja, ich bin 2015 mit meiner Frau zusammen gezogen und NEIN, es stimmt nicht das sie Deep Purple nicht mag, sie ist kein Fan der Band aber hat mich schon an einige Konzerte begleitet.
      • Das ich nicht mehr auf Tourneen gehe und die Anzahl an Konzerten von Deep Purple verringert habe, hat nichts mit meiner Frau und den veränderten Lebensumständen zu tun, also ist hier auch kein Grund da, etwas unfair zu finden. Wenn Du etwas nicht weisst, dann sollte man vorsichtig sein, mit dem was man in der Öffentlichkeit über dritte schreibt.
      Schön, Rudy, dass Du noch aktiv bist. Natürlich hätte ich Dicch gern in Hamburg getroffen.
      Vielleicht hast Du die Chance Glenn noch irgendwo zu sehen. Lohnt sich!

      Kalle



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      Hallo Rudy,

      ich kann nur den Eindruck wiedergeben, der bei mir entstanden ist. Dann sind wir eben unterschiedlicher Meinung, das kommt nun mal vor.

      Rudy schrieb:


      Im übrigen stehe ich immer noch dazu, das in meinen Augen Deep Purple nicht mehr live das sind was sie noch vor 4-5 Jahren oder noch länger her, waren.


      Es gibt eben Fans, die mit ihrer Band/ihrem Künstler durch dick und dünn gehen, auch wenn es mal nicht so läuft.
      Ich maße mir jedenfalls nicht an, zu behaupten, dass ich mit 73 noch das werde leisten können, was DP auf der Bühne immer noch leistet.
      Älterwerden ist keine Schande. Es kommt darauf an, was man daraus macht und ob man noch Spaß hat bei dem, was man macht. Und ich finde, das kommt bei DP auf der Bühne noch sehr gut rüber.
      Je älter man wird, desto wichtiger wird der Spaß und die Leistung verliert an Bedeutung.

      Was wäre eigentlich, wenn Corinna Schumacher ihren Michael verlassen würde, nur weil er nicht mehr so ist wie er mal war?

      Loyalität verliert in der heutigen Gesellschaft leider mehr und mehr an Bedeutung. Ich weigere mich einfach, mich diesem Trend anzuschließen.

      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass ich nach so vielen Jahren das Forum sang- und klanglos ohne wenigstens einen kleinen Abschiedsgruß verlassen würde. Sollte ich diesem denn mal überdrüssig werden.
      Da müsste ich schon ins Koma fallen oder extremst beleidigt werden.
      keep the freak flag flying!
      OK, ich lasse mal ausnahmsweise ein klein wenig den Mod raushängen - aber nicht den erhobenen Zeigefinger. :] :what:

      Wir sollten ein bisschen darauf achten, dass es hier nicht ins Persönliche geht.
      Jeder Fan hat eine unterschiedliche Meinung zu seinen Idolen - und das kann sich auch mal ändern - oder den Eindruck verursachen, dass es sich geändert hat. :skol:
      Oder wie auch immer oder so. Ist doch gar nicht wichtig.

      Remember the bad times..... (F+I)... :mhhh:

      Kalle



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      Puh, dabei hatte ich gedacht, dass die Zeiten vorbei sind, in denen sachliche Differenzen Gefahr liefen, ins Persönliche abzugleiten. Meine Erinnerungen an ein einst sehr wichtiges Mitglied dieses Forums, der es später bewusst darauf anlegte, sachliche Differenzen stets in persönliche Angriffe münden zu lassen, hinterlassen auch heute noch eine schale Erinnerungen bei mir. Dabei muss es doch unter erwachsenen Menschen, die in ihrem Leben allerlei Kulturtechniken erlernt haben, möglich sein, in der Sache durchaus eine andere Meinung seinem (ihrem) Gegenüber zu formulieren, ihm (ihr) aber gleichwohl respektvoll zu begegnen. Immerhin verfügen wir über das quasi unbezahlbare Privileg, seit unserer Geburt in einer Demokratie zu leben. Und diese unterscheidet sich von einer Diktatur dadurch, dass es die Freiheit des Andersdenkenden gibt. Der (die) Andersdenkende besitzt aber dieselbe menschliche Würde - und das ist auch gut so. Und Andersdenken sollte in sachlicher Form auch in Bezug auf unsere Helden möglich sein. Rock on! nainallig
      Hallo zusammen,
      mich freut es, dass Rudy noch mitliest - wenn er auch nicht mehr so aktiv dabei ist, wie früher. Ich denke wir sollten es lassen irgendwas über andere Mitglieder ins Forum hinein zu philosophieren. Das ist und bleibt Kaffeesatzlesen.
      Ich finde es schön, wenn man plötzlich mal wieder was von Mitgliedern liest, von denen man schon lange nichts mehr gehört hat.
      Ich glaube, wenn man mal DP Fan war, kommt man nicht wirklich ganz davon los - aber die Prioritäten können sich im Laufe des Lebens doch ganz schön verschieben.

      Gruss Hans-Jürgen
      Hallo Freunde, ich war am Sonntag im Gewandhaus in Leipzig bei Glenn Hughes. Diese Halle ist komplett bestuhlt und ich hatte Bedenken das da überhaupt richtig Stimmung aufkommt. Es finden dort hauptsächlich Orchesterveranstaltungen statt, es gibt also verschiedene Ränge. Ich hab die preiswerteste Karte für ca. 62€ genommen und hab von oben auf die Bühne herabgesehen. Ja, Stimmung kam trotzdem auf und der Sound war sehr gut bedingt durch die extra dafür gebaute Halle. Mir hat das Konzert gut gefallen, klar ein paar Kritikpunkte habe ich auch. Die Gitarre war mir etwas zu leise aber ich denke Glenn wollte das so damit seine Stimme besser durch kommt. Und das überlange You Fool No One, dafür hätte ich mir lieber zwei drei Titel mehr gewünscht. Denn die Soli der einzelnen Mitglieder der Band sind Geschmackssache, sind nun mal nicht Blackmore, Paice und Lord. Aber zusammengefasst war das die beste Deep Purple Tribute Show die ich bisher gesehen habe.

      manowar45 schrieb:

      Die Gitarre war mir etwas zu leise aber ich denke Glenn wollte das so damit seine Stimme besser durch kommt. Und das überlange You Fool No One, dafür hätte ich mir lieber zwei drei Titel mehr gewünscht. Denn die Soli der einzelnen Mitglieder der Band sind Geschmackssache, sind nun mal nicht Blackmore, Paice und Lord. Aber zusammengefasst war das die beste Deep Purple Tribute Show die ich bisher gesehen habe.


      Die Gitarre hätte in Hamburg auch lauter sein können.
      Das "You Fool No One" (Hamburg 28 Min.) sollte ine Hommage sein an die 70er und an das California Jam. Denke nur an die "madrake Root", "Wring That Neck" (auf "In Concert", Scandinavian Nights"), "Space Truckin" (auf "Made In Japan", "Live In London", "In Concert") oder eben "You Fool No One" (auf "MAade In Europe", "Live In London").
      Mir hat gefallen, dass mal live erleben zu können.
      Dankefür Deine Eindrücke.



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