Das Album "Whoosh!"

      Mein Lieblingssong vom Album und für mich einer der besten Songs der ganzen Morse-Aera.

      Wie erwartet ein "künstlerischer" Clip, in dem die Band leider nicht zu sehen ist.
      Dass man die Musiker sieht, ist für mich normalerweise das wichtigste an einem Clip.

      Handwerklich und künstlerisch aber sehr nett gemacht. Da wurde sich Mühe gegeben.
      Aber wie gerne hätte ich Gillan in dem Lila-Jackett mit Lila-Melone gesehen. :)

      Irgendwie habe ich dass Gefühl, dass ich den Melonen-Darsteller schon mal irgendwo im TV gesehen habe.

      Gillan's Text und das Video bekomme ich nur teilweise in Relation. Beides bleibt irgenwie geheimnisvoll.
      Und "The old lady" sieht ziemlich jung aus.

      Ein wenitg Monty Pythanesk.

      Aber das wichtigste... Es gibt ein Video.
      Leider immer noch keine Vinyl- oder CD-Single.

      Ich hoffe, sie bringen den Song live.



      ...I See A RAINBOW Rising...
      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...

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      tumeni schrieb:

      Da du seine Rezension zu Now What?! gar nicht erwähntest - die ist dir ebenfalls bekannt?

      Das stimmt - und auch diese Rezension finde ich ganz großartig.

      Im Übrigen kann ich Kalles Argumentation nicht ganz folgen, wenn er schreibt, dass Roth und Sailer quasi (fast) alle DP-Alben verrissen hätten. Natürlich wollten sie vermeiden, in die Abteilung "Übertriebene Lobhudelei" eingeordnet zu werden. Aber die grundsätzlich kritische Betrachtung, die ich in einem demokratischen Milieu auch erwarte, lässt Platz für Lob an Stellen, wo man das gerade nicht unbedingt erwartet. Gerade solche Alben, die (ist es Zufall?) auch mir besonders gut gefallen, die aber in der gängigen Rock-Journaille eher schlecht wegkommen (Fireball, Who do we think we are, Bananas), werden im Buch mindestens wohlwollend behandelt (um nicht gleich zu tief in die Euphoriebüchse zu greifen), etwas optimistischer betrachtet, als richtige Spitzenwerke bewertet. Rock on! nainallig
      sehe ich genau so. Und auch wenn die Bewertungen der Autoren nicht deckungsgleich zu meinen sind (Burn kommt in meiner Erinnerung der Lektüre recht schlecht weg), es lohnt sich schon allein wegen des Schreibstils - ich ordne das als wundervolle Prosa ein (nach anfänglichen Berührungsängsten, wie oben beschrieben). Und gleichzeitig interessant, wie sehr der Schreibstil spaltet.
      Es bleibt die Hoffnung auf eine nochmals erweiterte Auflage. Also, Michael und Jürgen - falls ihr hier mitlest: ich würd's kaufen!
      Das ist sehr interessant, wie unterschiedlich Buch und Kritiken wegkommen. Und antürlich auch in Ordnung.

      Für mich muss ich feststellen, das ich trotz Fachabitur und Betriebswirtschaftsstudium hier zu den einfacheren Menschen gehöre, der von Intellekuellen umgeben ist :thumbup:
      Aber schön, dass ich trotzdem willkommen bin.

      Mir macht es auf jeden Fall keinen Spaß Bücher zu lesen, deren Sinn mir erst nach mehrmaligen Lesen eine Satzes verständlich wird, bei denen ich den Anfang des Kettensatzes am Ende des Kettensatzes schon wieder vergessen habe und bei dem ich Wörter im Duden nachschlagen muss. (So dieser Kettensatz von mir wäre eher harmlos).

      Für mich muss auch ein "Fachbuch" unterhaltsam sein. Sonst hat ein Autor seinen Beruf verfehlt.

      Was die Rezessionen betrift stimmt es: Es kommen einige Alben etwas besser weg, die ich auch gerne mag und die oft eher verissen werden.
      Aber Mark I und Burn sind bei denen Materialverschwendung.

      Ich habe einfach das Gefühl, dass die Rezessionen von jemanden geschrieben wurden, der die Band einfach nicht mag. Vermutlich Jazzfans.

      Aber: Immhin sind mir, glaube ich, keine groben sachlichen Fehler aufgefallen (außer dass DP keine gute Musik machen).

      Sorry, wenn ein Nachfolgebuch nicht mit unbekannten Bilder gespickt ist, dann werde ich es mir nicht holen. Und auf keinen Fall lesen.



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      Dass die Liebe zur Musik von Deep Purple generationsübergreifend ist, sieht man ja auch in diesem Forum. Neulich beispielsweise haben wir einem aktiven Mitglied zum 16. Geburtstag gratuliert. Und in 200 Jahren werden im Rahmen eines Musikstudiums Seminararbeiten mit dem Thema "Über die Möglichkeiten der Kopfstimme unter besonderer Berücksichtigung der stimmlichen Gestaltung des Songs "Child in Time" " geschrieben. So ergeht's halt Künstlern, die Kunst für die Ewigkeit gestalten. Rock on! nainallig

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      Na da hat die Alpenprawda, die Zeitung für betreutes Denken, mal wieder einen selten dämlichen Stuss zusammengetextet; Lektüre der SZ kann man sich wie immer völlig sparen - das hätt ich mir vorher denken können. Hier trotzdem ein Zitat als Gruss an uns alle:

      "Naiv oder geschichtsvergessen ist diese Musik dabei nicht, auch wenn ihre Fans ab und zu so wirken."

      Ich wirke "geschichtsvergessen"... :brav:
      Hi Marcus,
      grundsätzlich lese ich gut geschriebene Artikel gerne.
      Das hat der Schreiberling hier durchaus gemacht. Ich finde es steckt auch relativ viel Lob in den Zeilen. Allerdings war er beim
      Schreiben dann doch etwas selbstverliebt, so dass es für den geneigten Laien schwer ist, die Quintessenz seiner gut verstecken,
      vorsichtig lobenden Einzelrezensionen bis auf das letzte zu durchschauen !
      Gruss Hans-Jürgen
      Eigentlich hat es das im deutschen Journalismus schon immer gegeben, die verselbständigte Sprachverliebtheit, aber derzeit scheint sie mehr denn je in Mode zu sein. Auch in der SZ erblicke ich eher einen Schreiberling, der uns demonstrieren möchte, wie schön er schreiben kann. Den Gegenstand seines Artikels verliert er dabei ein ums andere Mal völlig aus den Augen. Mich erinnert das an Eiskunstläufer, die sich einen Scheißdreck um die A-Note, akribisch allerdings um die B-Note kümmern. Als Deutschlehrer könnte ich noch nicht einmal urteilen: "Thema verfehlt", denn der Autor ist noch nicht einmal zum Thema, nämlich "Whoosh" vorgedrungen. Rock on! nainallig

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      purple-dirk schrieb:

      Das kann ja kaum stimmen mit 4 Generationen, wenn der Jüngste 6 Jahre alt ist. Waren die Väter erst 14 Jahre alt?
      Es werden wohl nur 3 Generationen sein.


      Wieso? Alles was wir wissen, ist, dass der Sohn des Kommentators im Moment 6 Jahre alt ist. Also kann der Kommentator jetzt 25 sein, oder 30, oder … . Sein Vater kann jetzt z.B. 50 sein und sein Großvater 70.
      Ist doch durchaus plausibel.

      nainallig schrieb:

      Eigentlich hat es das im deutschen Journalismus schon immer gegeben, die verselbständigte Sprachverliebtheit


      Hans-Jürgen, hier bin ich ganz bei Dir.

      nainallig schrieb:

      Als Deutschlehrer könnte ich noch nicht einmal urteilen: Thema verfehlt, denn der Autor ist noch nicht einmal zum Thema, nämlich "Whoosh" vorgedrungen. Rock on! nainallig


      Hier bin ich mir nach nochmaligem Lesen des Artikels gar-nicht mehr so sicher ob es ihm überhaupt um das Album "Whoosh!" geht.

      Erstens, die Schlagzeile "Der jüngste ist 66"
      Zweitens die Unter(schlag)zeile "...Trotzdem überholte das neue Album in den deutschen Charts kurz sogar Schlager und Deutschrap. Die Frage ist: Warum bloß?"

      Ich glaube, es geht dem Schreiber eher darum, diese Frage zu klären und eine Antwort darauf zu finden. Inwieweit ihm dies gelungen ist, darüber lässt sich streiten. Ob das Thema verfehlt ist, das kannst Du, als Deutschlehrer, besser beurteilen als ich.

      Purple Greetings,
      Lutz :smoke: