Pete York's Rock & Blues Circus 2019

      nainallig schrieb:

      Unsere Lieblingsband mit einer kompletten Bläsersektion. Leider sind mir die Buchautoren die Auskunft schuldig geblieben, wo denn diese Bläsersektion bei den DP-Liveauftritten zu sehen ist, denn ich habe sie bisher gar nicht bemerkt und auch noch nicht gehört, aber wahrscheinlich bin ich vollends blind und taub. Rock on! nainallig


      Kalle schrieb:

      Lieber Hans-Jürgen - da kann ich Dir weiterhelfen.


      Hallo Hans-Jürgen,
      auch ich möchte Dir noch ein Beispiel nennen:

      "Live at the Olympia '96", aufgenommen während der "Purpendicular Tour" am 17. Juni 1996 in Paris.



      Auf den Titeln "Highway Star", "Cascades: I'm Not Your Lover", "No One Came", "The Purpendicular Waltz" ist ein Bläser-Trio mit Trompete, Posaune und Saxofon zu hören.
      Dieses Ensemble spielt durchaus druckvoll und gibt den Songs einen wirklich vollen Sound.

      Ich finde das passt sehr gut, die Bläser stören mich überhaupt nicht.

      Purple Greetings,
      Lutz :smoke:
      Ich komme wieder auf den Rock Circus zurück ...

      Gestern (1.11.) konnte ich den Circus in Barby (Elbe) miterleben.

      Das Konzert geht für mich voll in Ordnung, es war die Reise wert. Vor allem die Lautstärke war recht angenehm.
      Man konnte immer wieder mittanzen oder mitwippen.

      Was mir aufgefallen ist.
      Mit dem Keyboard gab es nach einigen Titeln ein paar technische Probleme. Pete meinte scherzhaft:
      "Die Lieder sind aus den 60er Jahren ... so wie die Technik". Und bei den tiefen Tönen vom Keyboard
      hat der ganze Saalboden gebebt.
      Roger kam irgendwie unlustig auf die Bühne und stellte zigmal den Notenständer und Mikroständer um.
      Im Laufe des Konzerte wurde er dann richtig warm, besonders nach der Pause.
      Saxophon geht schon in Ordnung, nur die ganz hohen Töne kann man weglassen.
      Miller war meist der Mittelpunkt, konnte die Anderen immer mitreißen.
      Alle hatten bei den meisten Titeln immer wieder ihre Soloparts, außer Pete. Ich dachte schon er kommt
      nicht zum Zuge. Im letzten Viertel gab er dann deutlilch hörbar eine höhere Schlagzahl vor, das war
      ganz schön druckvoll. Und dann kam ein wundervolles Schlagzeugsolo, die ganze Zeit mit Rhythmus unterlegt.

      Nach dem Konzert hatten alle noch Zeit für Autogramme und Fotos, natürlich auch Roger (rechts meine bessere Hälfte).









      Dirk


      Zur Saxophon Diskussion: Ich finde Saxophon oder allgemein Bläsergruppen durchaus gut, wenn sie zur Musik passen. Was ich gerade bei Saxophon nicht mag, wenn die Solos ins Kreischen ausarten. Wenn sie schön gespielt werden, kann es wunderbar sein.

      Zu den Jams: Das ist das schöne an Jams. Man weiß nicht, was man bekommt. Es kann super sein, es kann schräg sein, es kann funktionieren oder auch nicht. Wer Perfektion liebt, wird Jams wenig abgewinnen können. Man muss sich da schon auch drauf einlassen wollen.

      Und das schöne an Jamband-Konzerten ist, dass man nicht nur Jams bekommt, sondern bei jedem Konzert andere Lieder. Und selbst wenn die gleichen Lieder gespielt werden, kann dies deutlich unterschiedlich ausfallen. Hatte ich persönlich z.B. 1997 bei Phish. Beim ersten Konzert in Straßburg haben sie am Ende das Lied "Story Of The Ghost" gespielt. Es war der Abschluss der Show und dementsprechend hochenergetisch. Und das rund 14 Minuten lang. 10 Tage später in Nürnberg haben sie den 2. Set mit dem Lied begonnen. Es hatte einen komplett anderen Charakter und ging nahezu 30 Minuten.

      Zum Blues: Gut, wenn die Leute dann zum rauchen gehen oder sonst was machen, wenn sie damit nichts anfangen können, besser als zu bleiben und zu quatschen und damit die zu nerven, die was damit anfangen können!
      Give a man some fish and he can eat for a day. Give a man some Phish and he can groove for a lifetime.
      Tela, ich gebe Dir absolut Recht.
      Das erinnert mich auch wieder einmal an Demon's Eye. Ich habe über 30 DE Konzerte gesehen, aber jedesmal sind Songs wie Mistreated oder Child In Time völlig anders gespielt bzw. interpretiert.
      gerde erinnere ich mich auch an die hervorragenden "Knocking At Your Backdooor" Jams.



      ...I See A RAINBOW Rising...
      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...

      purple-dirk schrieb:


      Roger kam irgendwie unlustig auf die Bühne und stellte zigmal den Notenständer und Mikroständer um.
      Im Laufe des Konzerte wurde er dann richtig warm, besonders nach der Pause.

      Danke für den Bericht und die Fotos, Dirk. :hat: Das hatte ich letztes Jahr nach dem Konzert geschrieben.

      Etwas erschrocken war ich, als Roger auf die Bühne kam. Er und Glenn sind ja superschlank, so richtige Dünnbeine, wie ich das immer nenne. Ich fand ihn noch schmaler als sonst und er wirkte sehr ernst und irgendwie abwesend. Vielleicht waren das noch die Auswirkungen der Geburtstagsfeier, mit zunehmendem Alter dauern die Nachwehen ja länger an. Je später der Abend und je mehr die Bierchen desto fröhlicher wurde auch er.

      Vielleicht braucht Roger etwas mehr Anlaufzeit, wenn er nicht mit Purple auf der Bühne steht und wenn die Setlist mal nicht mit "Highway Star" anfängt... ;)
      keep the freak flag flying!
      Ach ja, die süße Vivi mit Ihrem dänsichen Akzent und Ihr Mann Major Cliff Allister McLane, Kommandant des Schnellen Raumkreuzers Orion - das waren noch Zeiten.
      Die Fernsehshow "Wünsch Dir Was" war für die damalige Zeit sehr innovativ und ich noch sehr klein.

      Aus Wikipedia:
      Wünsch Dir was gilt als Frühform eines interaktiven Fernsehens:
      Den Sieger einer Sendung konnten die Zuschauer eines bestimmten Ortes
      bestimmen, indem sie für die jeweilige Kandidatenfamilie entweder durch
      Einschalten von Elektrogeräten (Lichttest)
      oder Betätigen der Toilettenspülung votierten. Der in den Wasser- bzw.
      Elektrizitätswerken der ausgewählten Städte auf dem zentralen
      Leistungszähler abgelesene Mehrverbrauch wurde dem Fernsehpublikum
      mittels eines zugeschalteten Telefonats mitgeteilt.

      Das nenne ich innovativ.



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