Steve kommt nicht zurück

      Bombenleger schrieb:


      Seh ich jetzt völlig anders.. jedesmal wenn ein Ami in die Band kam, ging das doch fürchterlich in die Hose....das ist unstreitbar schon mit Turner und Bolin so gewesen. Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen, weil ihm das nötige Gefühl dafür fehlt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Purple sich nach House of Blue Light bzw Gillan's Rausschmiß wieder aufgelöst hätten


      Wenn Purple das gemacht hätte und sich nach HobL aufgelöst hätte, hätten wir eine Menge Alben nicht. Wir hätten keine "Time Trilogie", in der durchaus Titel enthalten sind, die mit allem mithalten können, was sie in den 70ern geschrieben haben. Wir hätten hunderte von Live-Konzerten nicht, auf denen sich Hunderttausende van Fans über die Qualität der Musik freuen konnten - und durchaus auch jüngere Generationen die Musik von Deep Purple entdecken konnten.
      Nur weil einige Ewiggestrige Deep Purple ohne Blackmore nicht fassen können, heißt das nicht, dass Andere die Entwicklung einer Band, die immer mehr war als die Summe ihrer Einzelteile, nicht genießen können.
      Steve war ein wichtiger Teil der Bandgeschichte, und verdient den vollsten Respekt dafür. Egal was man über sein Gitarrenspiel oder seine Nationalität oder seine Kleidung oder sein was-auch-immer denken mag.
      Be what you are, I tell myself
      And myself tells me we can't be anybody else

      hotblack schrieb:

      Bombenleger schrieb:


      Seh ich jetzt völlig anders.. jedesmal wenn ein Ami in die Band kam, ging das doch fürchterlich in die Hose....das ist unstreitbar schon mit Turner und Bolin so gewesen. Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen, weil ihm das nötige Gefühl dafür fehlt. Mir wäre es lieber gewesen, wenn Purple sich nach House of Blue Light bzw Gillan's Rausschmiß wieder aufgelöst hätten


      Wenn Purple das gemacht hätte und sich nach HobL aufgelöst hätte, hätten wir eine Menge Alben nicht. Wir hätten keine "Time Trilogie", in der durchaus Titel enthalten sind, die mit allem mithalten können, was sie in den 70ern geschrieben haben. Wir hätten hunderte von Live-Konzerten nicht, auf denen sich Hunderttausende van Fans über die Qualität der Musik freuen konnten - und durchaus auch jüngere Generationen die Musik von Deep Purple entdecken konnten.
      Nur weil einige Ewiggestrige Deep Purple ohne Blackmore nicht fassen können, heißt das nicht, dass Andere die Entwicklung einer Band, die immer mehr war als die Summe ihrer Einzelteile, nicht genießen können.
      Steve war ein wichtiger Teil der Bandgeschichte, und verdient den vollsten Respekt dafür. Egal was man über sein Gitarrenspiel oder seine Nationalität oder seine Kleidung oder sein was-auch-immer denken mag.

      Ich kann auf die Morse Alben getrost verzichten, aber das jetzt nichts mit seiner Person zu tun.
      Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn sie nach Blackmore's Weggang Bernie Tormè oder Janick Gers geholt hätten.
      Der Neue ist ja wieder ein Brite und klingt recht akzeptabel. Mal sehen wie sich das entwickelt
      BLESS SUNDAY WITH BLACK SABBATH!

      Bombenleger schrieb:


      Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen


      Besser kann man seine unsinnige Erwartungshaltung kaum zum Ausdruck bringen ;) - Steve Morse soll "nachspielen" ?!
      Dringende Empfehlung: mal mit Gitarristen sprechen, wellen Stellenwert Steve Morse in der Szene hatte (und hat) - und welchen Ritchie Blackmore ...
      Oder das einfach durch O-Ton Ritchie selbst klären lassen:
      "I was a big fan of his when he was in the Dixie Dregs. I heard a thing he played around 1981, and I couldn’t believe how good it was. I thought, who is this guy? Very fast country player, brilliant stuff. So I went to my room and brooded for half an hour and got drunk, because I realized that there’s always other players out there that can blow you away. I was really impressed."

      Und was die Meinung des Rests der Gitarristen dieses Planeten anbelangt erinnern wir uns:
      Steve Morse wurde von den Lesern des 'Guitar Magazine', der reichweitenstärksten Zeitschrift Für Gitarristen, fünfmal in Folge zum besten Gitarristen gewählt. Und nur deswegen anschließend nicht weitere Male, weil die Redaktion des Magazins daraufhin eine "Hall of Fame" ins Leben rief, ihn darin aufnahm und er dadurch fortan als "unwählbar" deklariert war, damit auch mal andere dran kommen können ... ;)

      Tumeni Notes schrieb:

      Bombenleger schrieb:


      Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen


      Besser kann man seine unsinnige Erwartungshaltung kaum zum Ausdruck bringen ;) - Steve Morse soll "nachspielen" ?!
      Dringende Empfehlung: mal mit Gitarristen sprechen, wellen Stellenwert Steve Morse in der Szene hatte (und hat) - und welchen Ritchie Blackmore ...
      Oder das einfach durch O-Ton Ritchie selbst klären lassen:
      "I was a big fan of his when he was in the Dixie Dregs. I heard a thing he played around 1981, and I couldn’t believe how good it was. I thought, who is this guy? Very fast country player, brilliant stuff. So I went to my room and brooded for half an hour and got drunk, because I realized that there’s always other players out there that can blow you away. I was really impressed."

      Und was die Meinung des Rests der Gitarristen dieses Planeten anbelangt erinnern wir uns:
      Steve Morse wurde von den Lesern des 'Guitar Magazine', der reichweitenstärksten Zeitschrift Für Gitarristen, fünfmal in Folge zum besten Gitarristen gewählt. Und nur deswegen anschließend nicht weitere Male, weil die Redaktion des Magazins daraufhin eine "Hall of Fame" ins Leben rief, ihn darin aufnahm und er dadurch fortan als "unwählbar" deklariert war, damit auch mal andere dran kommen können ... ;)


      Was ist denn das für ein Schmarrn????

      Gehen wir mal weg von Steve und bleiben neutral

      Was nützt mir es, wenn Musiker XY in der Fachwelt ziemlich hoch angesehen ist und in den Polls ganz oben steht, mir aber sein Spiel oder seine Songs nicht gefallen?
      Hörst du einen Interpreten nur, weil er gut spielen kann?

      Daß Steve musikalisch was auf der Pfanne hat, streite ich ja gar nicht ab. Aber in seinem Spiel ist kein Feuer und kein oder wenig Gefühl drin.

      So kommt das eben bei mir an.

      Er spielt einfach sein Zeug runter, damit er es eben gespielt hat. Das ist mein Eindruck, den ich von ihm habe.

      Und wenn ich lese wie alle hier am Rad drehen, nur weil ich mal Kritik an ihrem Idol übe, kann ich eigentlich nur noch darüber schmunzeln.

      Ich persönlich finde, daß Nazareth (auch mit dem neuen Sänger) oder auch Uriah Heep mit ihren neueren Alben wesentlich mehr reißen als Deep Purple in den letzten 30 Jahren. Aber das sind Geschmäcker, über die man streiten kann.
      BLESS SUNDAY WITH BLACK SABBATH!

      Bombenleger schrieb:

      Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen, weil ihm das nötige Gefühl dafür fehlt.

      Erstens stimmt das nicht. Ausgerechnet Witchy Nightmare (ich zitiere ihn schon wieder) schrieb im aviator-Forum, dass Steve Morse beim DP-Auftritt anlässlich der Aufnahme in die R'n'R-Hall of Fame die Gitarre bei SOTW exakt so spielte wie vormals Ritchie Blackmore - offenbar um den Nicht-Anwesenden auf diese Weise besonders zu ehren. Man mag über die viel zu späte Aufnahme der Band in die Hall of Fame unterschiedlicher Auffassung sein (ich empfahl in einigen Beiträgen den Boykott), aber gerade dort bewies Steve, dass er es auch beherrschte, Gitarrenparts mit dem Feeling von RB zu spielen.

      Zweitens wurde Steve Morse 1994 ja gerade mit der Hauptmotivation der anderen Bandmitglieder verpflichtet, sich keinen RB-Klon einzufangen, sondern jemanden, der eine andere 'Farbe' in die Band einbringen sollte. Steve war so betrachtet die ideale Wahl: technisch brillant und trotzdem bereit, auch neue Wege mit der berühmten Band zu gehen. Ob dieses Unterfangen wirklich 100 %ig gelungen ist, darüber mögen sich die Geister trefflich streiten. Mir bedeuten die 27 Jahre mit Steve verdammt viel. Danke, Steve, dafür. Und Danke auch Ritchie Blackmore für sein großartiges Engagement zuvor.

      Übrigens: Steve und Ritchie respektieren einander sehr. Warum müssen Epigonen und Fans ausgerechnet einen militanten Kulturkampf daraus machen??? Ritchie und Steve werden diesen Unfug souverän weglächeln - womöglich gemeinsam. Rock on! nainallig

      Bombenleger schrieb:


      Und wenn ich lese wie alle hier am Rad drehen, nur weil ich mal Kritik an ihrem Idol übe, kann ich eigentlich nur noch darüber schmunzeln.


      Es ist ja auch ein bisschen der Ton, der die Musik macht. Kritik an Steve Morse ist das eine, Aussagen wie "Endlich ist er weg" das andere.

      Ich kann Deine Kritik sogar verstehen, Soli von Steve hatten live oft die Tendenz, wenig mehr als das Durchspielen von Skalen zu sein. Blackmore hat in einem Interview mal Gitarristen kritisiert, die immer gleich die richtigen Noten treffen und nie nach den passenden Noten suchen. Damit war zweifellos Morse gemeint, und so wirklich widersprechen kann ich da nicht. Allerdings war auch Blackmore live in den meisten Fällen ziemlich uninspiriert. Zwar hat er immer "gesucht", an vielen Abenden aber meiner Meinung nach auch nichts gefunden.
      Das soll nicht falsch ankommen, mich langweilt kein Solo, egal ob von Blackmore oder Morse, denn allein technisch gesehen ist das immer beeindruckend, aber ich persönlich finde berührende Solo-Melodien bei Deep Purple immer eher in Studio-Alben, wo die Soli etwas durchdachter eingespielt wurden und nicht "nur" improvisiert sind.
      ...und gerade was das angeht, habe ich Steve sehr geschätzt, denn er kann sehr melodisch spielen und ist mit vielen, vielen tollen Melodien angekommen, die allein schon die Alben mit ihm sehr hörenswert machen.
      Natürlich hätte man Deep Purple 1987 beenden können, aber was hätten wir dann an toller Musik verpasst...
      Ich persönlich würde jedes Morse-Album den Blackmore-Alben nach der Reunion vorziehen, einerseits wegen Steves Ideen, andererseits weil Deep Purple mit Steve Morse eben nie die Steve Morse Band waren, die letzten Blackmore Alben hingegen klingen für mich oft nach Rainbow. Es fehlen die groovigen Riffs von Roger Glover, der kompositorische Beitrag von Jon Lord und und und. Deep Purple in den 70er-Jahren waren keine Blackmore-Band, da war ganz viel Blues und viel Psychedelisches dabei, nach 1984 klingt viel nach schnörkellosem Riff-Rock. Da sind ganz tolle Songs dabei, aber für mich fehlen da einfach die anderen Komponenten.
      .
      Morse war im Gegensatz zu Ritchie sicher eher ein Sehr guter Techniker an der Gitarre, während Ritchie mehr Feeling hatte - was aber bekannterweise sehr wechselhaft war. (Von genial bis Null Bock war da ja alles dabei)
      Ich bin trotzdem froh, dass es mit ihm DP so lange gab und immer noch gibt. Da hat er einen nicht unerheblichen Teil dazu beigetragen.
      Die Purpendicular Scheibe finde ich heute immer noch klasse, und die Tour damals war eine richtige Frischzellenkur im Vergleich was Blackmore die Jahre davor abgeliefert hatte.
      Aber im Endeffekt ist es doch immer Geschmackssache.
      Bombenleger hat seine Meinung immer schon etwas plakativ geäußert - da habe ich kein Problem damit.
      Was ich vom neuen Gitarristen gesehen habe finde ich bisher auch sehr gut. Er spielt tendenziell meiner Meinung nach eher etwas in Richtung Blackmore - ohne dass er nachspielen müsste - das hat Morse auch nie gemacht.
      Aber wenn die Herren fit bleiben, könnte da echt noch was interessantes rauskommen.

      Nazareth gefällt mir mit dem neuen Sänger eher nicht mehr so gut.. Heep sind immer noch eine Bank und die letzten 3 Alben sind auf jeden Fall klasse !

      Gruss Hans-Jürgen

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „hst.net“ ()

      Bombenleger schrieb:

      Tumeni Notes schrieb:

      Bombenleger schrieb:


      Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen


      Besser kann man seine unsinnige Erwartungshaltung kaum zum Ausdruck bringen ;) - Steve Morse soll "nachspielen" ?!
      Dringende Empfehlung: mal mit Gitarristen sprechen, wellen Stellenwert Steve Morse in der Szene hatte (und hat) - und welchen Ritchie Blackmore ...
      Oder das einfach durch O-Ton Ritchie selbst klären lassen:
      "I was a big fan of his when he was in the Dixie Dregs. I heard a thing he played around 1981, and I couldn’t believe how good it was. I thought, who is this guy? Very fast country player, brilliant stuff. So I went to my room and brooded for half an hour and got drunk, because I realized that there’s always other players out there that can blow you away. I was really impressed."

      Und was die Meinung des Rests der Gitarristen dieses Planeten anbelangt erinnern wir uns:
      Steve Morse wurde von den Lesern des 'Guitar Magazine', der reichweitenstärksten Zeitschrift Für Gitarristen, fünfmal in Folge zum besten Gitarristen gewählt. Und nur deswegen anschließend nicht weitere Male, weil die Redaktion des Magazins daraufhin eine "Hall of Fame" ins Leben rief, ihn darin aufnahm und er dadurch fortan als "unwählbar" deklariert war, damit auch mal andere dran kommen können ... ;)

      Was ist denn das für ein Schmarrn????

      Wie können Tatsachen Scharrn sein?



      Bombenleger schrieb:

      Was nützt mir es, wenn Musiker XY in der Fachwelt ziemlich hoch angesehen ist und in den Polls ganz oben steht, mir aber sein Spiel oder seine Songs nicht gefallen? Hörst du einen Interpreten nur, weil er gut spielen kann?

      Darum geht es doch gar nicht. Natürlich muss man den Output von Koryphäen nicht zwangsweise gut finden. Es ging lediglich um die Forderung des "Nachspielens". Warum die absurd ist, hab ich ja weiter oben erläutert.



      joni02 schrieb:

      Blackmore hat in einem Interview mal Gitarristen kritisiert, die immer gleich die richtigen Noten treffen und nie nach den passenden Noten suchen. Damit war zweifellos Morse gemeint
      Nee, das bezog sich auf Satriani:guitarworld.com/artists/ritchi…es-theres-something-wrong
      "Der Ton macht die Musik" ( in jeglicher Hinsicht )
      Ritchie Blackmore - Tommy Bolin - ( Joe Satriani ) - Steve Morse - Simon Mc Bride
      Alles Weltklasse Gitarristen. Von keinem hatte ich je den Eindruck, dass er vom Vorgänger was nachspielt bzw. ihn kopieren will. Zum Glück. Auch Simon, als "Neuer" spielt wie Simon.
      Ob einem das Spiel von Gitarrist X nun gefällt oder nicht liegt in der Natur des Hörens jedes einzelnen.
      Alle DP Gitarristen haben Millionen von Fans Hörvergnügen bereitet.
      Dass es Deep Purple im Jahre 2022 immer noch gibt, zeugt von außerordentlicher Qualität der Musiker und hier besonders in den letzten 25 Jahren an Steve Morse - auch im Menschlichen - als Teamplayer.
      Als Teamplayer habe ich auch Simon in Mainz erlebt und zum Glück hat er nicht Steve kopieren wollen - es hat seinen eigenen Spiel-Stil den Songs neues Leben eingehaucht. Es war wunderbar dies zu hören. Trotzdem vermisste ich Steve, Ritchie .......
      Oh, ich sehe rot, viel rot in Form von Dislikes oder wie das im Neudeutschen heißt.

      Also ich finde Deep Purple auch mit Steve Morse akzeptabel. Wenn er nicht ins Konzept gepasst hätte, dann wäre er nicht für fast drei Jahrzente festes Bandmitglied gewesen.
      Natürlich wäre ich als Mark II-Fan nicht traurig, wenn Ritchie Blackmore noch den Part des Gitarreros in der Truppe innehätte. Doch das ist Wunschdenken, das Tischtuch ist da zerschnitten. Leider setzt sich Blackmore lustige Hütchen auf und spielt z.B. im Fernsehgarten Pseudo-Mittelalter – für mich nicht so toll.
      Dabei hatte der Mann im Rock einen festen, harten und treibenden Sound drauf. Er machte eben Hard Rock, der wie die Faust aufs Auge zu Deep Purple passte und einen exzellenten Konterpart zu Jon Lords Tastenorgien darstellte.
      Was die Saitenpraktik von Steve Morse angeht, so ist diese von anderer Konsistenz. Morse vertritt mehr eine Spielweise, in der die Töne ineinander verschwimmen. Ich als totaler musikalischer Analphabet (ich kann weder Noten lesen noch ein Instrumet spielen und was Dur und Moll sind weiß ich auch nicht), der sich mit den entsprechenden musikalischen Fachbegriffen nicht so auskennt, nenne das jazzig, breiig oder meinetwegen auch von Fusion Music beeinflusst, ohne das ins Negative ziehen zu wollen. Wenn man sich seine eigenen Sachen mit der Steve Morse Band anhört, ist dies zumindest für mich ziemlich offensichtlich.
      Roger Glover lobte die Spieltechnik von Morse einmal in höchsten Tönen. Verwunderlich ist das meiner amateurhaften Meinung nach nicht, denn solistisch wandelte der gute Mann teils auf ähnlichen Pfaden. Glovers Alben "Elements" und "Mask", die ich mal besaß, mir aber nicht gefielen, schwirren da in meinem Hinterkopf herum. Vielleicht liegt ja möglicherweise in dieser "Seelenverwandtschaft" zwischen Glover und Morse der Umstand begraben, dass sich Deep Purple für Steve Morse entschieden, um den einst vakanten Posten des Gitarristen zu besetzen. Doch ich will hier nicht spekulieren.
      Was mich persönlich angeht, so mag ich die Musik von Deep Purple aus all ihren Schaffenszeiten, doch am Stärksten finde ich sie in deren legendärer/legendären Mark II-Besetzung/Besetzungen; ganz explizit natürlich in der Erstauflage.
      Um eins klarzustellen: Auch wenn ich die Mark II-Besetzung als meinen Favoriten unter den Lineups von Deep Purple bekundete und Blackmore gegenüber Morse den Vorzug gebe, will ich keinesfalls die anderen, jüngeren Besetzungen und deren Alben schmälern. Ich habe alle Studioalben von Deep Purple, weil ich sie auch in ihren unterschiedlichen Phasen mag und keineswegs aus der Einstellung "ich muss das haben, weil es von Deep Purple ist" heraus. Natürlich, manche LPs mag ich mehr, manche nicht ganz so sehr. Genauso verhält sich das mit einzelnen Songs. Da gibt es durchaus welche die nicht aus der/den Mark II-Phase/Phasen stammen und für mich durchaus besser sind als eben die aus Mark II.
      Steve Morse war einfach ein Teil von Deep Purple, er hat sich um diese Band verdient gemacht und so wird es auch immer bleiben, da gibt es nichts wegzuwischen. Es ist den bekannten Umständen geschuldet, dass er seine Kollegen verlassen hat und wir müssen mit diesem Fakt leben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Speedy“ ()

      Bombenleger schrieb:



      Seh ich jetzt völlig anders.. jedesmal wenn ein Ami in die Band kam, ging das doch fürchterlich in die Hose....das ist unstreitbar schon mit Turner und Bolin so gewesen. Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen, weil ihm das nötige Gefühl dafür fehlt.


      He, was ist denn mir Dir auf einmal los?

      Natürlich muss niemanden Steve Morse, JLT oder Tommy Bolin gefallen.
      Aber ein "Endlich isser weg" finde ich etwas sehr zynisch. Auch aufgrund der Situation weshalb er gegangen ist. Empathie sollte man erwarten können.

      Mal sehen, wie Du mit einem Iren klar kommst.

      Mir, und hier spreche ich auch als Mod im Forum, ist es völlig egal, aus welchem Land der Musiker kommt, welches Geschlecht oder Hautfarbe er/sie hat. Er muss die Band voran bringen und menschlich zu ihnen passen.

      Das hat Steve Morse, der fast doppelt so lang wie Blackmore in der Band war, mehr als eindeutig bewiesen. Auch habe sie mit Steve mehr #1-Alben gehabt. Steve ist ein sehr sympatischer Mensch. Und es interessiert mich auch nicht, ob er eher Demokrat oder Trump-Anhänger ist.

      Auch ich bin Blackmore-Fan, aber auch Bolin-Fan. Die "Foxbat" ist ein tolles Liev-Album-
      Steve Morse hat mich nie soooo begeistert. aber die Scheiben mit ihm (Studio und live) sind musikalisch klasse, ja fast spektakulär. Es ist eine andere Band, ja. Das ist natürlich. Sonst müssten ja alle Alben wie die "Shades Of" klingen.

      Die leider einzige Scheibe mit Bolin ist einer meiner Lieblingsalben. "Slaves & Masters" hat wirkich tolle Songs und die gingen live sehr gut ab, auch wenn ich JLT Gehabe nicht mag. Das Album wird mittlerweile viel besser beweertet als 1989.

      Es stimmt, Bolin und Morse haben nicht versucht, wie Blackmore zu klingen - das ist gut sol Es ist keine Tribute Band.
      Ich erwarte auch von Simon einen eigenen Input und bin sehr auf das nächste Studioalbum gespannt.

      Es ist völlig OK, wenn Du sagst, Du magst Morse, Bolin und Turner nicht. Jeder hat seinen Geschmack - aber Respekt vor der Leistung sollte man jedem Künstler, besser: jedem Menschen zollen.

      So, wie auch Du hier im Forum schon viele tolle Beiträge gebracht hast. Bitte komme wieder runter.

      Bombenleger schrieb:


      Mir wäre es lieber gewesen, wenn Purple sich nach House of Blue Light bzw Gillan's Rausschmiß wieder aufgelöst hätten


      Diese Aussage, so wie sie da steht, ist völlig in Ordnung, weil Du hier sachlich Deine Meinung sagst.

      Sicherlich hätte es dann tole Solo-Projekte oder ähnliches gegeben. Wäre interessant gewesen. So wie ich die Zeit zwischen 75 und 84 sher toll finde.
      Andererseits, möchte ich keines der DP Alben nach 1988 missen. Nicht einmal, das von mir etwas verschmähte "Abandon".





      Sweet CHILD IN TIME....
      see the blind man shooting at the world...

      Tumeni Notes schrieb:

      Bombenleger schrieb:

      Tumeni Notes schrieb:

      Bombenleger schrieb:


      Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen


      Besser kann man seine unsinnige Erwartungshaltung kaum zum Ausdruck bringen ;) - Steve Morse soll "nachspielen" ?!
      Dringende Empfehlung: mal mit Gitarristen sprechen, wellen Stellenwert Steve Morse in der Szene hatte (und hat) - und welchen Ritchie Blackmore ...
      Oder das einfach durch O-Ton Ritchie selbst klären lassen:
      "I was a big fan of his when he was in the Dixie Dregs. I heard a thing he played around 1981, and I couldn’t believe how good it was. I thought, who is this guy? Very fast country player, brilliant stuff. So I went to my room and brooded for half an hour and got drunk, because I realized that there’s always other players out there that can blow you away. I was really impressed."

      Und was die Meinung des Rests der Gitarristen dieses Planeten anbelangt erinnern wir uns:
      Steve Morse wurde von den Lesern des 'Guitar Magazine', der reichweitenstärksten Zeitschrift Für Gitarristen, fünfmal in Folge zum besten Gitarristen gewählt. Und nur deswegen anschließend nicht weitere Male, weil die Redaktion des Magazins daraufhin eine "Hall of Fame" ins Leben rief, ihn darin aufnahm und er dadurch fortan als "unwählbar" deklariert war, damit auch mal andere dran kommen können ... ;)

      Was ist denn das für ein Schmarrn????

      Wie können Tatsachen Scharrn sein?

      Mit Schmarrn meinte ich, daß das Eine (deine Tatsachen) mit dem Anderen (mein persönlicher Geschmack) nichts zu tun hat.
      Warum das so ist, habe ich in dem nachfolgenden Absatz hinreichend erklärt!



      Bombenleger schrieb:

      Was nützt mir es, wenn Musiker XY in der Fachwelt ziemlich hoch angesehen ist und in den Polls ganz oben steht, mir aber sein Spiel oder seine Songs nicht gefallen? Hörst du einen Interpreten nur, weil er gut spielen kann?

      Darum geht es doch gar nicht. Natürlich muss man den Output von Koryphäen nicht zwangsweise gut finden. Es ging lediglich um die Forderung des "Nachspielens". Warum die absurd ist, hab ich ja weiter oben erläutert.

      Genau darum geht es mir doch....Steve kann noch so gut sein, er trifft halt nicht meinen persönlichen Geschmack, wenn er die Blackmore Songs spielt Geht das in deinem Kopf nicht rein?



      BLESS SUNDAY WITH BLACK SABBATH!

      Kalle schrieb:

      Bombenleger schrieb:



      Seh ich jetzt völlig anders.. jedesmal wenn ein Ami in die Band kam, ging das doch fürchterlich in die Hose....das ist unstreitbar schon mit Turner und Bolin so gewesen. Der Morse kann in meinen Ohren einfach keine Blackmore Songs nachspielen, weil ihm das nötige Gefühl dafür fehlt.


      He, was ist denn mir Dir auf einmal los?

      Natürlich muss niemanden Steve Morse, JLT oder Tommy Bolin gefallen.
      Aber ein "Endlich isser weg" finde ich etwas sehr zynisch. Auch aufgrund der Situation weshalb er gegangen ist. Empathie sollte man erwarten können.

      Mal sehen, wie Du mit einem Iren klar kommst.

      Mir, und hier spreche ich auch als Mod im Forum, ist es völlig egal, aus welchem Land der Musiker kommt, welches Geschlecht oder Hautfarbe er/sie hat. Er muss die Band voran bringen und menschlich zu ihnen passen.

      Das hat Steve Morse, der fast doppelt so lang wie Blackmore in der Band war, mehr als eindeutig bewiesen. Auch habe sie mit Steve mehr #1-Alben gehabt. Steve ist ein sehr sympatischer Mensch. Und es interessiert mich auch nicht, ob er eher Demokrat oder Trump-Anhänger ist.

      Auch ich bin Blackmore-Fan, aber auch Bolin-Fan. Die "Foxbat" ist ein tolles Liev-Album-
      Steve Morse hat mich nie soooo begeistert. aber die Scheiben mit ihm (Studio und live) sind musikalisch klasse, ja fast spektakulär. Es ist eine andere Band, ja. Das ist natürlich. Sonst müssten ja alle Alben wie die "Shades Of" klingen.

      Die leider einzige Scheibe mit Bolin ist einer meiner Lieblingsalben. "Slaves & Masters" hat wirkich tolle Songs und die gingen live sehr gut ab, auch wenn ich JLT Gehabe nicht mag. Das Album wird mittlerweile viel besser beweertet als 1989.

      Es stimmt, Bolin und Morse haben nicht versucht, wie Blackmore zu klingen - das ist gut sol Es ist keine Tribute Band.
      Ich erwarte auch von Simon einen eigenen Input und bin sehr auf das nächste Studioalbum gespannt.

      Es ist völlig OK, wenn Du sagst, Du magst Morse, Bolin und Turner nicht. Jeder hat seinen Geschmack - aber Respekt vor der Leistung sollte man jedem Künstler, besser: jedem Menschen zollen.

      So, wie auch Du hier im Forum schon viele tolle Beiträge gebracht hast. Bitte komme wieder runter.

      Bombenleger schrieb:


      Mir wäre es lieber gewesen, wenn Purple sich nach House of Blue Light bzw Gillan's Rausschmiß wieder aufgelöst hätten


      Diese Aussage, so wie sie da steht, ist völlig in Ordnung, weil Du hier sachlich Deine Meinung sagst.

      Sicherlich hätte es dann tole Solo-Projekte oder ähnliches gegeben. Wäre interessant gewesen. So wie ich die Zeit zwischen 75 und 84 sher toll finde.
      Andererseits, möchte ich keines der DP Alben nach 1988 missen. Nicht einmal, das von mir etwas verschmähte "Abandon".




      Ich sage nun mal was ich denke.....direkt und geradeaus. Was du oder ein Tumeni Notes oder sonstwer dabei denkt, ist mir dabei völlig egal.

      Steve mag zwar ein symphatischer Mensch sein, nur nützt mir das nichts, wenn mir das nicht gefällt, was er auf seiner Gitarre so spielt. Ich meine, ich persönlich halte Blackmore ja für einen Arsch....aber mir gefällt halt sein Spiel oder seine Songs (wenn wir das mal auf die 70er oder 80er Jahre beschränken)

      Genausowenig interessiert es mich, was für eine politische Einstellung A oder B hat oder was für eine Hautfarbe oder Nationalität C besitzt. Ich nehme jeden so, wie er ist.

      Das mit dem Neuen....was ich da auf youtube bisher gesehen habe, gefällt mir ganz gut. Auch wenn die Aufnahmequalität etwas zu wünschen übrig läßt.

      Sorry für den Unmut, aber das Ganze mußte nun mal raus. Bin eben kein kritikloser Anhänger, wenn es um meine Faves geht!
      BLESS SUNDAY WITH BLACK SABBATH!

      Bombenleger schrieb:


      Genau darum geht es mir doch....Steve kann noch so gut sein, er trifft halt nicht meinen persönlichen Geschmack, wenn er die Blackmore Songs spielt Geht das in deinem Kopf nicht rein?


      Damit hat doch auch niemand ein Problem - das war auch niemals mein Thema bei den Antworten auf deinen Beitrag, Steve Morse könne nicht "nachspielen". Sondern es ging immer um das Verlangen nach genau diesem "Nachspielen". Warum das lächerlich ist, hab ich (und Ritchie) ja hinreichend erläutert.

      hotblack schrieb:

      Diskussionen hin oder her, ich würde einen Admin bitten, für Simon eine eigene Rubrik zu schaffen.
      Er ist offiziell Bandmitglied und verdient das meiner Meinung nach gleich von Anfang an.


      Ja, darum werde ich Snakebite bitten. Sehr gute Idee. Das kann nur der Admin.

      @Bombi:
      Diskussionen sind hier natürlich gewünscht und eigene Meinung und eigener Gescmack sowieso.
      Der Stil des Beitrages war hier das, was mich störte.

      "Ich war nie der Morse Fan und bin froh, mal etwas anderes zu hören", klingt anders als "Endlich isser weg".

      Natürlich weiß ich, wie Du es gemeint hast.

      Übrigens das letzte Nazareth Album war für mich noch gewähnungsbedürftig (lag aber nicht am Sänger, sondern am Stil) - im November sehe ich sie live - bin gespannt. Als Sänger bei der Don AIrey Band (mit Simon McBride) hatte mir Carl Sentence gut gefallen.

      Uriah Heep finde ich immer noch grandios, obwohl ich mich hier an Russell Gilbrook an den Drums sehr gewöhnen musste. Kerslake war ein groovender Buddy-Drummer wie Paice und Russell ist mehr der Heavy-Drummer.
      Aber er hat sicher mittlerweile etwas zurückgenommen. Eine der besten Live-Bands.

      Ich mochte eigentlich alle Besetzungen - nur John Sloman, war nicht so meines. Etwas schwächer fand ich zwei Alben: "Different World" und "Equator".

      Allerdings hat "Different World" für mich einen der besten Heep-Songs der "Neuzeit": "Blood On Stone" (Bolder-Komposition).




      Sweet CHILD IN TIME....
      see the blind man shooting at the world...

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