Pete York's Rock & Blues Circus

      Kalle schrieb:


      Anderson ist einer der letzten, der in Woodstock gespielt hat.


      Da ich spontan schon auf eine ganze Reihe noch lebender Musiker gekommen bin, die schon in Woodstock gespielt haben, habe ich mal ein wenig gegoogelt. Meine Liste der noch mehr oder weniger aktiven Musiker, die schon 1969 aktiv waren:

      Melanie
      Arlo Guthrie
      Joan Baez
      Joe McDonald
      Santana
      John Sebastian
      Canned Heat
      Leslie West
      Grateful Dead
      John Fogerty
      Sly Stone
      The Who
      Jorma Kaukonen und Jack Cassidy
      Robbie Robertson
      Crosby, Stills & Nash
      Give a man some fish and he can eat for a day. Give a man some Phish and he can groove for a lifetime.

      missusuniverse schrieb:

      Hallo Tute, war wirklich sehr nett, Euch kennengelernt zu haben. Ich freue mich immer, wenn ich mal Leute vom Forum treffe. Eine Bekannte aus Hamburg ist mir auch über den Weg gelaufen.
      Hallo Yvonne, ja, das war wirklich toll, sich mal persönlich getroffen und gesprochen zu haben. Als ich die Garage betreten hatte, hab ich nicht damit gerechnet, so voll wie es war. Ich hatte den Eindruck, dass noch mehr Menschen als im Oktober bei Demon's Eye da waren, obwohl es da doch auch ausverkauft war. Schade, dass ich dich dann mit der Beginn der Pause nicht mehr gesehen habe. Dabei hatte ich dir doch noch die Erklärung für den Nickname versprochen: Also, ganz kurz, in meiner (lange zurückliegenden) Jugendzeit sah ich so ähnlich aus wie mein Avatarbild, der Saxophonspieler aus der Band der Muppetshow, längere Haare, Sonnenbrille und ein Hut, nur das Saxophon gab es nicht und die Gesichtsfarbe war auch nicht blau. Die Muppetshow war Pflicht und ein Freund von mir sagte, ich sähe aus wie Tute. Ob er wirklich so hieß konnte ich nie ergründen, aber der Name blieb.

      Zum Konzert selber kann ich auf die Vorberichte verweisen, es hat mir sehr gut gefallen, besonders der 1. Teil. Pausen sind auch nicht meins, aber vielleicht beim Alter der Musiker unerlässlich... Aber die Atmosphäre und Stimmung auf der Bühne war schon einzigartig, sehr humorvoll. Miller Anderson habe ich bei der Wiederaufführung des Concertos gesehen, Pictured Within hat er da gesungen, eines meiner Lieblingsstücke von Jon Lord. Während des Konzertes am letzten Samstag ist mir eingefallen, damals hatte ich auch schon Karten für eine Pete York Show mit Jon Lord, die dann aber wegen Jons Erkrankung ausgefallen ist. Miller Anderson kann immer noch so gut singen. Neu war für mich, Roger Glover live singen zu hören, auch das war sehr gut. Und hier muss ich dich korrigieren Yvonne, ich habe gewusst, dass er am Tag zuvor Geburtstag hatte. :thumbup:
      Also ein sehr gelungener Abend und meine Rückfahrt über die leere Autobahn war dann entspannter.
      Grüße Tilo
      Danke für einen Bericht und die Erklärung Deines Nicknamens.
      Ich hatte mal einen Schulkollegen, der sah tatsächlich fast exakt aus wie "Beaker", dem Faktotum des Chefwissenschaftlerr Prof. Dr. Honigtau Bunsenbrenner in der Muppet-Show. Zitat: "Mi. mi, mi".
      Wir nannten ihn daher Beaker. Er hatte auch so kurze Haare, war extrem dünn und hatte eine piepsige Stimme.

      Der Saxophonist ist natürlch viel cooler als Beaker. Der Muppet-Saxophonist hieß übrignes "Zoot".
      Schon lustig, weil der Keyboarder in Petes Band auch Zoot genannt wird. Eigentlich George Bruno Money.



      ...I See A RAINBOW Rising...
      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...
      Fotos aus Isernhagen. Pete war durch die Mikros etwas schwierig aufzunehmen, zumindest habe ich die Helligkeit bearbeitet (weißt Bescheid, Dirk... :D )
      Bilder
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      keep the freak flag flying!
      ......und der Gig in der Harmonie in Bonn:
      zur Setlist gibts nix zu schreiben, war wohl identisch. Fing mit einem starken "Keep On Running" an, kleine Abstimmungsproblemchen wurde mit Humor genommen, Späß´chen gingen hin und her:
      es war die reine Spielfreude, die auch auf´s Publikum übersprang. Da blieben nur gaaaanz wenige ruhig stehen. Ein toll arrangiertes "House Of The Rising Sun" und ein nicht minder phänomenales "When A Blind Man Cries",...wir sind echt ins schwärmen gekommen. Miller Andersons " High Tide And High Water" mit nicht enden wollenden Soli, wobei ich den Eindruck hatte, Roger wollte gar nicht mehr aufhören, der Sound war zudem, t´schuldigung : endgeil! Da ich nicht so der Jazz Fan bin, konnte ich zwischendurch auch mal NUR mitwibbeln.... :danke: Und Roger als Vocal Solist hatte ich auch noch nie live erlebt. SOTW als Zugabe, was sonst?!
      Und als "Leckerli" für den armen Bruno ( Zwo Tage Urlaub incl. Übernachtung, ein paar km Automobilfahrt) gab es : ..in der Pause ein Autogramm von Roger auf ein Foto, dass ihn und mich letztes Jahr nach dem Konzert in Köln zeigt.
      Alles in allem: Die Harmonie war in jeder Hinsicht harmonisch und es hat sich gelohnt, dieses Ensemble mal so erleben zu können und zu DÜRFEN! :ty-sh:

      brunerro
      Wenn man SOTW 1673 mal in der bei DP üblichen Version gehört hat, dann darf die eintausendsechshundertvierundsiebzigste Version ruhig mal so klingen, wie die in Isernhagen. Ein Jammer, dass ich derzeit solche Konzerte nicht besuchen kann - ich hätte, wie die anderen fans wohl auch, meinen Spaß gehabt. Zumal ich womöglich einer der wenigen DP-Fans bin, die das Saxophon sehr zu schätzen wissen. Rock on! nainallig

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      Tute schrieb:

      Ich hatte den Eindruck, dass noch mehr Menschen als im Oktober bei Demon's Eye da waren, obwohl es da doch auch ausverkauft war.

      Grüße Tilo

      So, nun habe ich die Muße, noch etwas zu Isernhagen zu schreiben.
      Fußmarsch vom (gemütlichen liebevoll geschmückten) Hotel zur Blues Garage ca. 1 km. Davor stand eine weiße Stretchlimousine mit Hannoveraner Kennzeichen. Ob die Herrschaften in Hannover übernachtet haben, weiß ich natürlich nicht. Jemand erzählte mir, dass sich manche Musiker sogar vom Motel California zur BG chauffieren lassen.

      Das Publikum –ich habe bei einem Konzert noch nie so viele alte Zossen gesehen wie an diesem Abend. Wenn ich gemein wäre, würde ich sagen, da waren etliche Leute dabei, die froh waren, dem Samstag-Abend-Bingo im Seniorenheim entronnen zu sein… :D
      Dagegen haben sich unsere Jungs wirklich gut gehalten.

      Die Blues Garage ist ein uriger Club, vollgestopft mit allerlei Krimskrams. Schade, dass ich nicht wusste, dass man dort auch Kleinigkeiten essen kann, dann hätte ich mir den doch recht arroganten Italiener im Ort gespart.
      Es sind mit Sicherheit mehr Tickets verkauft worden als eigentlich Leute reinpassen. Die Kasse hätte ich gern mitgenommen. Der Name Pete York zieht eben, mit Roger gleich doppelt.
      Der Chef kündigte die Band an und meinte, wem es zu voll wäre, der könnte gehen und bekäme sein Geld zurück. Dann aber bitte gleich und nicht erst in einer halben Stunde.

      Die meisten der Songs waren mir bekannt. "I'm a man" war saustark. Ich habe mich gefreut, Roger endlich einmal solo und den großartigen Pete York live erleben zu dürfen. Man merkt aber, aus welcher Ecke er kommt, Blues/Jazz-Rock/Big Band. Wenn ich ihn mit Ian Paice vergleiche, so finde ich, dass Paicey doch schneller und auch präziser ist. Das konnte man immer gut bei seinen Soli mit den Leuchtsticks beobachten.
      Miller Anderson hat mir auch gut gefallen. Er erzählte, dass Jon Lord ihn mal gebeten hätte, "When a blind man cries" so zu singen wie Gillan und Gitarre zu spielen wie Blackmore - "impossible"! Jeder Musiker ein toller Künstler. :thumbup:

      Etwas erschrocken war ich, als Roger auf die Bühne kam. Er und Glenn sind ja superschlank, so richtige Dünnbeine, wie ich das immer nenne. Ich fand ihn noch schmaler als sonst und er wirkte sehr ernst und irgendwie abwesend. Vielleicht waren das noch die Auswirkungen der Geburtstagsfeier, mit zunehmendem Alter dauern die Nachwehen ja länger an. :pooo: Je später der Abend und je mehr die Bierchen desto fröhlicher wurde auch er.

      Ein wirklich rundum gelungener Abend, die Fahrt nach Isernhagen hat sich gelohnt.
      Auf meine Erlebnisse mit der Bahn auf der Rückfahrt hätte ich gern verzichtet. :crazy:
      keep the freak flag flying!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „missusuniverse“ ()

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      Danke für Deinen Bericht, Yvonne.

      missusuniverse schrieb:



      Davor stand eine weiße Stretchlimousine mit Hannoveraner Kennzeichen. Ob die Herrschaften in Hannover übernachtet haben, weiß ich natürlich nicht. Jemand erzählte mir, dass sich manche Musiker sogar vom Motel California zur BG chauffieren lassen.


      Das ist ein weiteres Standbein des Blues-garagen Betreibers "Henry". Stretchlimousinen-Service. Er hat verschiedene davon.
      In der Nähe ist auch noch seine neu geplante größere Blues-Garage - von außen fertig. Von innen noch nicht.

      missusuniverse schrieb:



      Der Chef kündigte die Band an und meinte, wem es zu voll wäre, der könnte gehen und bekäme sein Geld zurück. Dann aber bitte gleich und nicht erst in einer halben Stunde.


      Henry kündigt die Bands immer an und wenn es voll ist, macht er imemr das Angebot, dass finde ich unheimlich fair.
      Gab es auch wieder eine toll designete Eintrittskarte?

      Schön, dass Du einen tollen Abend hattest.

      Ich hatte für heute Abend Karten für Nazareth in Flensburg, aber meine Grippe lässt das leider nicht zu ;(



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      Ja, das hatte ich auch gehofft.
      Mein Sohn hatte ohne mich keine Lust und auch keinen Begleiter gefunden. Da es in Stömen goss, ist er auch die Tickets nicht losgworden, es war wohl total ausverkauft im Roxy.
      Er stand vor der Halle, sie standen in Schlange an - aber alle mit Tickets....

      Dass ich 60 Euro in den Sand gesetzt habe, kann ich verschmerzen, aber das Konzert hätte ich gern gesehen.

      Kalle



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