I like my moody image

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      Hier ein Interview mit Ritchie, daß ich gerade bei You Tube gefunden habe, doch hier im Forum ist es anscheinend noch nicht aufgetaucht. Er spricht über seine Karriere bei einer uns sehr bekannten Band und bei einer anderen, ebenfalls sehr bekannten Band. Untermalt wird das Ganze mit guten Fotos, vom kleinen Jungen bis in die folgenden Jahre. Auch seine Erzählung ist absolut hörenswert. Kein Gestammel, sondern mit klarer Stimme sein Leben zu präsentieren. Und ich denke, das Richtie eine wohlklingende Stimme hat. Hört es euch mal an, es lohnt sich.
      Quelle: You Tube, unter genannten Titel.
      Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

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      heavy metal gmbh schrieb:

      Auch seine Erzählung ist absolut hörenswert. Kein Gestammel, sondern mit klarer Stimme sein Leben zu präsentieren. Und ich denke, das Richtie eine wohlklingende Stimme hat. Hört es euch mal an, es lohnt sich.


      Ich kann mich an kein Interview mit Ritchie erinnern, in dem er gestammelt hätte. Ganz im Gegenteil, er hat immer sehr klar und präzise gesprochen.
      Was man ihm mit Sicherheit nicht absprechen kann ist Intelligenz und Grenzgenialität (zumindest in früheren Jahren) was seine Musik angeht. Ebenso gebe ich dir recht was den Wohlklang seiner Stimme angeht. Nebenbei finde ich auch, dass er ausnehmend schöne Augen hat - aber das bin wahrscheinlich ich ^^ .
      Schade dass all diese Qualitäten durch sein früheres Wüterich-Gehabe irgendwie ins Hintertreffen geraten.
      Be what you are, I tell myself
      And myself tells me we can't be anybody else
      @hotblack. Im Jahr 2000 saß er in Hilpoltstein mitsamt Gefolge in einem Gasthaus von ca. 1600 und er erzählte mit leiser Stimme über Gitarren, Musik und Mittelalter. Eine Ruhe ging von ihm aus, die es in Rockzeiten nie gab. Alle hörten zu, auch die, welche kein englisch verstanden und trotzdem verstand ihn jeder. Ich fragte ihn, ob seine weiße Strat, die immer noch unter Signaturestrat erhältlich ist, in der Elektrik modifiziert sei. In keiner Weise wäre sie umgeändert, meinte er. Da zeigte ich ihm meine von 1998, die statt Dummy in der Mitte einen Tonabnehmer besitzt. Er war sehr interssiert dran. So war er damals. Keep on rockin :hb:
      ,,,d(^L^)b,,,

      Hast Recht. Seit er mit Candice zusammen ist und die Kiddies hat, ist er vollständig vom wilden Mann zum gaaaanz sanften MIB mutiert. Und mit mittlerweile 75 Lebensjahren tobt man nicht mehr über die Bühne, Ausnahme M. Jagger. Obwohl er es 2 Tage nach Hilpoltstein in der Unistadt Altdorf wieder recht gut drauf hatte, den Berserker zu spielen. Und in Abenberg wurde wieder Fußball gespielt und er war der netteste Stürmer ever. Nur in einem übte er wieder den Diktatur. Kein männlicher Angriff auf die weiblichen Mitspieler. =) So geschehen im Jahr 2000. Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

      hotblack schrieb:

      Nebenbei finde ich auch, dass er ausnehmend schöne Augen hat - aber das bin wahrscheinlich ich ^^ .
      Schade dass all diese Qualitäten durch sein früheres Wüterich-Gehabe irgendwie ins Hintertreffen geraten.

      Oh oh, Monika, das sind ja ganz neue Töne von Dir über Ritchie. Du wirst Dich doch wohl nicht zum Softie entwickeln? :D
      Aber Ritchie war schon ein gut aussehender Kerl - wenn man auf böse Buben steht. Ohne Schnauzer gefällt er mir aber besser.

      Was sein Wüterich-Gehabe betrifft, und ich meine das auf der Bühne, also das fehlt mir schon, das war früher das Salz in der Suppe bei Purple Konzerten.
      Wenn ich mir ein Abendessen mit Ritchie oder Steve wünschen dürfte, da müsste ich nicht lange überlegen.
      Amerikaner sind nett, aber langweilig. Engländer sind in der Regel wortwitzig und sehr charmant. Außerdem könnte ich mich mit Ritchie über Hamburg, das Grünspan und Heino unterhalten. :D
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      keep the freak flag flying!
      Ob er denn 'schön' ist, kann ich als Mann natürlich schlecht beurteilen, zumal meine sexuelle Orientierung eindeutig nicht in Richtung Männer weist. Aber ein Symposion (deutsch: Saufgelage) kann ich mir mit jedem DP-Mitglied vorstellen, egal, ob ehemalig oder gegenwärtig, denn sie alle interessieren sich für Fußball. Da fängt man beim ersten Bier um 22 Uhr an, heiß zu diskutieren und ist beim 10. Bier um 3 Uhr nachts noch längst nicht durch. Rock on! nainallig

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      Häää? 1. Bier um 22:00 Uhr und 10. Bier um 3:00 Uhr? In den 5 Stunden hab ich um die 50 Kölsch intus und stehe noch gerade. Randy vermutlich noch mehr.
      Oh mein Präsident. Ich denke, Du kommst mal zum üben. Biertrinken ist ganz einfach. Wird es oben rum zuviel, machste die Schnürsenkel auf und es kommt an den Schuhen wieder raus :suff: :skol: Keep on rockin. :mhhh:
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      missusuniverse schrieb:


      Wenn ich mir ein Abendessen mit Ritchie oder Steve wünschen dürfte, da müsste ich nicht lange überlegen.
      Amerikaner sind nett, aber langweilig. Engländer sind in der Regel wortwitzig und sehr charmant. Außerdem könnte ich mich mit Ritchie über Hamburg, das Grünspan und Heino unterhalten. :D


      Yvonne, unterschätze mir den Stevie nicht. Der ist ausnehmend intelligent und witzig - wenn man ihn denn dazu bringt, aus seiner üblichen Zurückhaltung herauszukommen.
      Vergleiche ziehen kann ich keine, da ich dem MiB noch nie begegnet bin, aber ein Abendessen ist mit keinem der Jungs jemals langweilig. Wobei ich Jon in dieser Hinsicht mit Abstand den Vorzug geben möchte. Mit dem einen Abend an der Bar zu verbringen war ein Wahnsinnserlebnis.
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      Translation: Das kommt darauf an. Manchmal habe ich Schuhe mit Schnürsenkel an meinen Füssen, die andere Zeit dagegen Slippers, das sind Schuhe, die keine Schnürsenkel haben.
      Ist das so korrekt? Und weil es so lustig ist, deutsch ins Deutsche zu übersetzen hier noch einen.
      Hans-Jürgen, bitte um Übersetzung.
      Dat kütt dropp ahn. Manschmol han isch Schoo mit Schooreeme an minger Fööss, die andere Zick dojääje Slipposs, die keen Schooreeme han.
      Und ich behaupte: Kölsch is english. Hier der Beweis-
      How up do high knee. Diesen Satz bitte schnell lesen und dann berichten, wie er auf deutsch heißt. :D Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

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      missusuniverse schrieb:


      Was sein Wüterich-Gehabe betrifft, und ich meine das auf der Bühne, also das fehlt mir schon, das war früher das Salz in der Suppe bei Purple Konzerten.

      Der Wüterich fehlt nicht unbedingt.

      Was aber fehlt sind die wirklichen Improvisationen und die Duelle zwischen Gitarre und Orgel. Das ist heute alles viel zu harmonisch.

      Früher wusste mal teilweise nicht, was kommt als Nächstes. Es gab keine "normale" Titellänge, ein Titel wurde auch mal 10-20 Minuten länger als sonst gespielt ...
      Dirk


      purple-dirk schrieb:

      Früher wusste mal teilweise nicht, was kommt als Nächstes. Es gab keine "normale" Titellänge, ein Titel wurde auch mal 10-20 Minuten länger als sonst gespielt

      Das war in den frühen 70ern auch unter Fans besonders angesagt. Improvisation hieß das Zauberwort und wer live nicht auf Deibel komm raus improvisierte, sondern so wie in der Studioaufnahme zu spielen und zu singen wagte, war unten durch. Das hat gewiss für viele schöne Liveerlebnisse gesorgt. Was mir im Nachhinein an dieser Fan-Haltung nicht passte, war der unbedingte Dogmatismus verbunden mit Intoleranz gegenüber allen, die sich daran nicht hielten. So improvisierten auch viele, die es gar nicht konnten und bei denen das dann ganz schrecklich klang. Rock on! nainallig
      Dass Deep Purple mittlerweile so gut wie gar nicht mehr improvisieren, ist mir aufgefallen, als ich "Die größten Erfolge"-CD von Lidl nach der Herkunft der Liveaufnahmen untersucht habe. Das war wirklich schwierig, weil die Songlängen fast auf die Sekunde gleich waren und nicht einmal die Ansagen und "Hey's" vvon Gillan sich unterschieden haben. Das war für mich erschreckend.

      Ich bin Deep Purple Fan geworden vor allen Dingen wegen den Improvisationen. Sicherlich ist es auch der Menge an Songs geschuldet, die sie spielen müssen. Vielleicht auch an den gewollten Licht-/Dia-Effekten. Letzteres lasse ich aber nicht gelten, denn die Lichter sollten sich nach der Musik und nicht umgedreht richten.

      Da lobe ich mir Demon's Eye, wo immer noch viel improvisiert wird - wenn auch nicht mehr ganz so viel, wie noch vor einigen Jahren.

      Vielleicht fehlt den Bands auch heute einfach der Mut.

      Dabei können auch Morse und Airey durchaus improvisieren. Ich habe ein aus Rotterdam vor einigen Jahren, wo gleich am Anfang des Konzertes die Stromversorgung für die Hammond ausgefallen ist. Da hat Don daas komplette Konzert mit Klavier und Syntheizer gespielt und auch Steve hat seine Improvisiationen verändert. Eines meiner Lieblingskonzerte der aktuellen Besetzung.



      ...I See A RAINBOW Rising...
      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...
      Steve Morse kann, auch wenn er nicht die die exzessiven Aktionen seines Vorgängers auf die Bühne bringt, besser improvisieren als Ritchie Blackmore. Man muss keine Gitarren zu Bruch schlagen (was Blackmore ohnehin bei Pete Townshend nur imitiert hat), um Improvisierfreude nachzuweisen. Steve kommt ursprünglich vom Jazzrock, einer Musikrichtung, in der mehr improvisiert wurde als in jedem anderen Genre. Dort standen Improvisationen sogar hoch im Kurs, wenn sich die Künstler im Studio befanden. Wer kennt Tired of Waiting von den Kinks? Ein wirklich großartiger Song! Wenn man diesen Song von The Flock (der Ausnahmegeiger Jerry Goodman hat Jahrzehnte später auch mit Steves Dixie Dregs gespielt) hört, dann hört sich das ebenso großartig an, aber völlig anders. Rock on! nainallig
      Sicherlich KANN Steve Morse gut improvisieren, was bei vielen Solo-Aktivitäten zu hören ist, leider macht er es seit vielen Jahren bei Purple nicht mehr.

      Ja, im Jazz-Rock wurde viel und herausragend improvisiert. Wie immer Geschmackssache: Mich stört darin das Wort Jazz.
      Beim Jazz-Rock habe ich dass Gefühl, dass zwar oft improvisert wird, die Musiker aber nicht wissen, wie die Noten zusammen gehören.
      Noch schlimmer immer Free-Jazz, der sich bewusst und provokativ von angenehmen Klängen trennt um dissonante Harmonien (ein Widerspruch in sich), für hippe, sich intellektuell und revoluzzerhaft fühlende Menschen hervozubringen.

      Wie ich schrieb: Geschmackssache.

      Geht mir so wie mit "moderner" Kunst. (Oder hätte ich das Wort "Kunst" in Anführungszeichen schreiben sollen?)
      Ein Bild auf dem ich nichts erkenne, sondern erraten muss, ist für mich Farb- und Papierverschwendung.
      Werfe ich lila Spritzer auf einen gelben Klecks, ist es Sondermüll. Macht es Pikasso, ist es Millionen wert.

      Versuche ich eine Landschaft wie Caspar David Friedrich sie gemalt, hat zu Papier zu bringen, empfinde ich selbst mein Bild als Müll, gebe aber zu, dass das von Friedrich unbezahlbar schön ist.

      Wie bereits erwähnt: reine Geschmackssache.

      Eines bleibt aber unbestritten, da bin ich bei Dir:
      Steve Morse ist ein hervorragender Musiker - und was seine Band wie Dixie Dregs oder Flying Colors betrifft - da beweisst er, dass jazzige Töne harmonisch klingen können, in dem man diese wenig und wohl plaziert einsetzt. Daher kann ich durchaus mal einen Song davon hören und die Qualität schätzen - aber ein Fan davon wede ich nicht und eine ganze CD in einem Stück durchzuhören schaffe ich nicht.



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      ...Today Is Only Yesterdays Tomorrow...

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