Ein Interview mit Joe-Lynn Turner vom Spätsommer 1992

      Ein Interview mit Joe-Lynn Turner vom Spätsommer 1992

      Hi,
      beim Stöbern habe ich vorhin ein sehr interessantes Interview mit JLT gefunden, das kurz nach seiner Entlassung im Spätsommer 1992 entstanden sein muss. Zu diesem zeitpunkt war Gillan noch nicht wieder dabei und die Band hat mit anderen Sängern geprobt, in Martin Popoffs Buch werden glaube ich sogar Namen genannt, mir fällt aber gerade keiner ein.
      Joe ist auf jeden Fall beleidigt und gekränkt und betreibt die übliche Selbstdarstellung, sonst aber ein sehr sehr lesenswertes Interview, finde ich!

      trinkelbonker.wordpress.com/20…nn-turner-interview-1992/
      Viele Grüsse, Jonas 8)
      Nach einem Gig von Over the Rainbow in Karlsruhe-Durchlach, vor ca 12-13 Jahren war er mal wieder der absolute Superstar mit Zicken und Allüren. Jürgen und seine Mitstreiter waren wie immer gut aufgelegt, Jürgen sowieso, aber Mr. JLT machte wieder einen auf Popdiva. Woher die vielen Leute kämen, warum sind die hier im Backstage, warum, warum, warum. Jürgen war froh, daß Leute vor Ort waren, die ihn und er die Peoples kannte. Die anderen, ebenfalls ehemalige Rainbowmusiker waren auch ganz angetan, daß man nette Gespräche mit ihnen führte, keine Dauerfragen wo ist Ritchie, spielt er auch mal wieder mit usw. But in JLT´s own words: "Don´t talk to me. I don´t answer you, all these silly questions." Eben "Rockstar" vom feinsten. :D Genug gemeckert. Er macht eben sein Ding und bald geht es nach Wissen, 30km von mir entfernt und dort spielt eine sehr bekannte Band, deren Namen mir entfallen ist, irgendsowas wie Demon´s Eye, oder so. Da simmer dabei, dat wird prihima...... Keep on rockin, das Bier wurde gerade serviert.
      ,,,d(^L^)b,,,

      JLT ist wirklich ein sehr, sehr guter Sänger. Studio noch besser als Live.
      Ich glaube er hat nicht auf einem Album mitgewirkt, dass nicht wenigstens "gut" ist.

      Aber seine Allüren und sein Gehabe sind schon nervig.

      Die Slaves & Masters Tour war aber klasse.



      ...I See A RAINBOW Rising... (Ronnie James Dio R.I.P.)
      ...Today Is Only Yesterday's Tomorrow... (Ken Hensley R.I.P.)

      Ich fand Glover und Blackmore großartig. Klar war kein Ian dabei - aber das habe ich auch nicht erwartet.
      Auch die Setlist war klasse. Burn mit Roger am Bass und Lazy mit Roger an der Mundharmonika...



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      Ich habe immer gefunden, dass JLT ein wirklich guter Sänger ist - aber kein DP-Sänger. Seine Stimme passt in Genres, die sich von DP-Musik deutlich unterscheiden. Das muss gar nicht negativ sein. Beispiel: Ich bin ein Riesenfan der mindestens 60 Jahre zu früh gestorbenen Amy Winehouse. Sie hat immerhin solchen schrecklichen Verfehlungen wie Elektro-Pop und Techno den Garaus gemacht und war Vorbild für viele wunderbare Sängerinnen der Gegenwart. Aber zu DP hätte sie auch nicht gepasst. Rock on! nainallig

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „nainallig“ ()

      Das einzige Stück was mir gut gefällt ist Can´t let you go von Bent out of shape. Das ist voll auf Mr. T. abgestimmt und ich würde mal dreist behaupten, das Ian und auch Ronnie das nicht so hinbekommen hätten. Er harmoniert mit Ritchie´s Gitarre wirklich gut. Aber dann, bei schnellen Rocknummern ist er wieder einer von vielen. Und wie sagte einst ein weiser Mann: Nobody is perfect. Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

      Nun, ich habe es etwas neutraler gesehen. Ian war nicht mehr da, JLT ist der neue. Und dann war's ein wirklich gutes Album.
      Sonst dürfte ich ja alle Alben, bei denen nicht die Mark II (oder eigentlich die Mark I) Besetzung mitmacht, nicht als Deep Purple Alben sehen.
      Jeder Besetzungswechsel hat einen Stilwechsel mit sich gebracht. Gut so.

      Manchmal sage ich aber auch, dass "Slaves & Masters" das beste Rainbow-Album ohne Dio oder Doogie Whie ist :thumbsup:



      ...I See A RAINBOW Rising... (Ronnie James Dio R.I.P.)
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Kalle“ ()

      Rock-Opas, Alt-Rocker, Alt-Herren - die Kritik aus dem Abendblatt von 1991. Wer weiß, wie der Schreiberling die Musiker heute titulieren würde.
      Offensichtlich ist Herr Brodersen mittlerweile Reporter bei der BILD. Hochmut kommt eben immer vor dem Fall.
      Bilder
      • DPHH1991.jpg

        177,26 kB, 900×656, 32 mal angesehen
      keep the freak flag flying!
      Naja, Gitarre aus Beständen der Band. Die Strat ist eine der Marke x-beliebig, denn Ritchie spielt nur Strats mit großer Kopfplatte. Ist auch ein Tick von mir. Mehr Holz an der Mechanik, bessere Stimmung. OK. Der Typ hat ne ganze Gitarre, bei mir verteilen sich ein paar Trümmer von früheren Shows. :D Die gute alte Zeit, kommt auch nicht wieder. Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

      HAHAHA..........................!!! Yvonne, Du übertriffst Dich mal wieder selbst. Das sind genau die Sätze, die meine letzten Tage beleben. In etwa wie während eines Formel1-Rennens zu sagen, da steht ne Kuh im Garten.
      @Kalle: Das Ding heißt nicht Stratin, sondern ein Stück Holz zum krachmachen und zerstören. :666: Ja klar, Du bist ja Experte darin. Ab in Deine Kiste und halt die Klappe. Keep on rockin
      ,,,d(^L^)b,,,

      Kalle schrieb:

      Strat*innen bitte.

      Gendering im Forum oder überhaupt? Da halte ich es wie Maulwurfn. :ne:



      heavy metal gmbh schrieb:

      Yvonne, Du übertriffst Dich mal wieder selbst. Das sind genau die Sätze, die meine letzten Tage beleben.
      :666: Ja klar, Du bist ja Experte darin.

      Der :666: hat Ahnung von Strats??? Naja, wahrscheinlich wie 'ne Kuh vom Tango tanzen. Oder hast Du Snakebite überreden können, ein Selbstbildnis von Dir in die Smileys einzubauen? :zwink:
      keep the freak flag flying!

      missusuniverse schrieb:


      Gendering im Forum oder überhaupt?


      Naja, man liest auch so oft von Terrorist*innen, Rassist*innen und Despot*innen....

      Bei allem Respekt. Aber ich lasse mir meine Sprache nicht verbieten und bleibe auch weiterhin dem weiblichen Geschlecht gegenüber Gentleman; auch wenn einige lieber wollen, dass man Ihnen die Tor vor der Nase zuschlägt und den Stuhl unter dem Popo wegzieht. Aber ich gehe davon aus, dass das Außenseiter*innen sind.



      ...I See A RAINBOW Rising... (Ronnie James Dio R.I.P.)
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      Ich stelle mir das Gendern bei folgender Geschichte (mit Grausen) vor: Sagt ein Waidmann zum anderen: "Ich erlege nur gestreifte Krokodile." "Aber die gibt's doch gar nicht!", erwidert der andere. "Eben", antwortet der erste Waidmann, "das ist mein Verdienst."

      Im korrekten Gender-Sprech müsste es wie folgt lauten: Sagt ein*e Waidmann*frau zum*zur anderen: "Ich erlege nur gestreifte Krokodile*innen." "Aber die gibt's doch gar nicht", erwidert der*die andere. "Eben", antwortet der*die erste Waidmann*frau, "das ist mein Verdienst."
      Oh du wunderschöne Gender-Sprache! Rock on! nainallig

      Kalle schrieb:


      Naja, man liest auch so oft von Terrorist*innen, Rassist*innen und Despot*innen....


      Was mir immer mal wieder sehr unangenehm auffällt, ist, dass gerade bei Wörtern mit stark negativer Aussage wie etwa Terrorist oder Rassist, Sternchen und "in"/"innen" auf wundersame Weise fehlen und man doch beim generischen Maskulinum bleibt.
      Naja egal, solange man der Meinung ist, dass seien unsere größten Probleme, kann man sich ja beruhigt zurücklehnen... :)
      Viele Grüsse, Jonas 8)

      joni02 schrieb:

      Kalle schrieb:


      Naja, man liest auch so oft von Terrorist*innen, Rassist*innen und Despot*innen....


      Was mir immer mal wieder sehr unangenehm auffällt, ist, dass gerade bei Wörtern mit stark negativer Aussage wie etwa Terrorist oder Rassist, Sternchen und "in"/"innen" auf wundersame Weise fehlen und man doch beim generischen Maskulinum bleibt.


      Genau das hatte ich gemeint!



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      Kalle schrieb:

      auch wenn einige lieber wollen, dass man Ihnen die Tor vor der Nase zuschlägt und den Stuhl unter dem Popo wegzieht.

      Aber bitte nicht bei mir! Man kann auch höflich sein, ohne die deutsche Sprache zu verhunzen. Ich bin ja wirklich sehr anglophil eingestellt, aber die zunehmende "Verdenglischung" geht mir ebenfalls auf den Keks.

      joni02 schrieb:


      Was mir immer mal wieder sehr unangenehm auffällt, ist, dass gerade bei Wörtern mit stark negativer Aussage wie etwa Terrorist oder Rassist, Sternchen und "in"/"innen" auf wundersame Weise fehlen und man doch beim generischen Maskulinum bleibt.

      Was wohl Frau Meinhof und Frau Ensslin dazu sagen würden! :shocked:

      Auf der anderen Seite... :zwink:

      keep the freak flag flying!