Deep Purple Tour 2026

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      Nachtrag zu Ulm bezüglich des Geländes und des Veranstalters.

      Gebucht hatte ich ja "Front of Stage“ oder „ Golden Circle" - (Goldig war das keineswegs).

      Um ca. 13.00 Uhr war ich am Kloster und konnte unbeschwert auf das Veranstaltungsgelände. Soundcheck der Vorgruppe - erster Eindruck: Staubtrockener Schotteruntergrund und welche eine große "Front of Stage" Area. Die Konzentration lag jetzt aber beim Soundcheck und der freudigen Begrüßung von 2 Forums Fans - sowie der Begegnung mit Musikern aus England, welche neben der Bühne standen.

      Am Abend dann, als ich nach dem Einlass das Gelände betrat - gegen 19.00 Uhr - kurz zum Merch und dann zu den Catering Angeboten am Ende des Geländes. Rappelvolles Haus - das macht Laune, dass die Band immer noch einen so hohen Zuspruch erhält.

      Beim Einlass "Front of Stage" realisierte ich dann, wie groß dieser Bereich wirklich ist, wenn er voll ist. Extrem voll. Das war bisher so nie der Fall. In dieser Kategorie hatte man bisher immer sehr viel Platz und war sehr schlank gestaltet. Der Abstand zur Bühne enorm. Ich/wir machten uns keine Freunde bei den schon anwesenden, als wir uns ein wenig der Mitte zu orientierten. Schon allein durch meine 187 cm Größe hat dann auch eine Frau gleich mal - verständlich - gemeint „du willst doch jetzt hier nicht stehen bleiben".


      Lieber Veranstalter: Was soll das denn bitte !! Gerne zahle ich noch ein paar Euro mehr, habe dann aber wirklich einen Mehrwert und den Rest des Geländes dann auch etwas teurer, um auf die Kosten zu kommen.

      Dass kaum jemand von den Securities wusste, wo es denn Wasser zum Nachfüllen gab und keine Hinweise aufgestellt wurden ( zumindest habe ich nichts gesehen), wo ich denn den Wasserhahn finde. Ach ja, ganz am Ende des Geländes durch die Menge quälen, 10 min. vor Konzertbeginn - dort muss es sein. Die freundliche Verkäuferin am Getränkestand freute sich, als ich nach Wasser fragte und mir für den Becher 8,- € abnahm (inkl. Pfand - das ich dann aber einem wartenden am Ende des Konzerts gerne schenkte - 30 Minuten Wartezeit für 3,- € war mir zu viel ). Ich verstehe, dass die Catering-Betriebe lieber selbst Getränke verkaufen wollen, als dass ich kostenlos Wasser abzapfe. Aber dann sollte der Veranstalter dieses Service nicht so ankündigen. Sowie auch Front of Stage so gestalten, dass "kleinere" Menschen die Möglichkeit haben, sich einen Standort zu suchen, um freie Sicht auf die Bühne zu haben - mit ein wenig Bewegungsfreiheit. Dafür zahlt man ja auch gerne mehr.

      Diesen Beitrag habe ich bewusst extra geschrieben, um den phantastischen Eindruck des Gigs nicht ins Negative zu bringen.